Fridse 423 verstorben

Wie die in Michigan / USA beheimatete Hengststation “Friesian Connection” gestern Abend auf Facebook verlautbaren ließ, ist der erst 17-jährige Fridse 423 am 30. Oktober nach längerer veterinärmedizinischer Behandlung verstorben.

Fridse 423 wurde am 26.04.2001 in den Niederlanden geboren, er war ein Sohn des berühmten Teunis 332 P aus der Nammen 308 x Jochem 259 P gezogenen Lobke Y. Ster Pref (1995 – 2015).

Als typischer Teunis 332-Sohn war Fridse ein großer, imposanter Hengst mit mächtiger Halsung und hoher Aufrichtung – sein Typ war insbesondere Mitte der 2000er-Jahre sehr gefragt und so war auch die Nachfrage nach dem 2005 gekörten Fridse 423 am Anfang seiner Zuchtkarriere recht groß. Mit seinem Verkauf in die USA stagnierte die Nachfrage der Züchter zwar aus logistischen Gründen stark, dennoch deckte Fridse bis zu seinem Lebensende in für einen in den USA stationierten Althengst durchaus beachtlicher Menge, trotzdem er einen unüblich hohen Anteil an weißen Abzeichen vererbte (<20%!).

Seine Stutnachkommen erwiesen sich im Körring als überaus erfolgreich und bescherten dem Hengst einen durchgehend hohen Ster-Prozentsatz von 45 – 55% (2018: 46,53%). Drei seiner Töchter tragen bis dato das Kroonprädikat, 2 Nachkommen konnten bisher das Sportprädikat erreichen.

Leider wurde kein Sohn von Fridse 423 vom KFPS gutgekört, was auch insofern schade ist, da mit diesem besonderen Hengst einer der letzten als Deckhengst registrierten Söhne des großen Teunis 332 P verstorben ist. Der einzige als Deckhengst verbliebene Sohn des berühmten Preferenthengstes ist nun der ebenfalls in den USA stationierte, bereits 22-jährige Monte 378, der zwar noch in der Zucht aktiv ist, aber in sehr geringen Zahlen deckt. Somit droht die direkte Linie von Teunis 332 P auszusterben.

Fridse 423 ist bereits der neunte Todesfall unter den KFPS-Deckhengsten in diesem Jahr. Auch Anton 343 P, Bearend 347, Fede 350, Ielke 382, Wobke 403, Wikke 404, Felle 422 und Tietse 428 sind 2018 verstorben.

CO 2018 – da waren es nur noch 6

Die Sattelprüfung der jungen CO-Hengste ist geschlagen und brachte 6 der Teilnehmer weiter in den zweiten Teil des CO, in dem sie nun auf Herz und Nieren hinsichtlich ihrer Leistungsveranlagung vor dem Wagen getestet werden.

Diese Hengste sind:

Milan fân Stal Bellefleur (Norbert 444 P x Beart 411 P) – 86,0 Punkte

Teunis van Hilberalti (Bartele 472 x Rindert 406) – 83,5 Punkte

Wardy (Hette 481 x Goffert 369) – 82,0 Punkte

Yme fan Hyllested-Østergaard (Tsjalle 454 x Bente 412) – 81,0 Punkte

Tarok Ellemose (Anders 451 x Anton 343 P) – 80,5 Punkte

Wullem van de Meikade (Hette 481 x Folkert 353 P) – 79,5 Punkte

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Der durch seine äußerst freie Blutführung auffallende Tarok Ellemose (Anders 451 x Anton 343 P) verbleibt weiterhin im Teilnehmerfeld.


Ausgeschieden sind somit folgende 4 Hengste:

Wessel fan D’ Oever (Hette 481 x Jerke 434) – 77,0 Punkte

Theun fan Henswoude (Jisse 422 x Heinse 354 P) – 73,5 Punkte

Zorro T. van Sessing (Bartele 472 x Meinse 439) – 73,0 Punkte

Ypke Ven (Bartele 472 x Sytse 385) – 69,0 Punkte

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Der fantastische Theun fan Henswoude (Jisse 433 x Heinse 354 P) strandete leider im Sattelexamen.


Das Ergebnis ist in Teilen einigermaßen verwunderlich – insbesondere das schwache Abschneiden des Jisse 433-Sohnes Theun fan Henswoude kommt mehr als überraschend, bewies dieser Hengst doch erst im September diesen Jahres seine hervorragenden Qualitäten unter dem Sattel im Pavo Fryso Pokal Dressur.

Sehr schön ist wiederum das Abschneiden der beiden Hette 481-Söhne (davon einer – Wardy – ein Halbbruder des als Vererber von goldenen Charakteren bekannten Maeije 440), deren Ergebnisse die äußerst hohe Vererber-Qualität dieses züchterisch in den letzten Jahren etwas unterschätzten Hengstes beweisen. Leider steht er der euorpäischen nach seinem Abgang nach Südafrika nicht mehr zur Verfügung.

Und auch der aus einer züchterisch sehr interessanten Anpaarung stammende Tarok Ellemose (Anders 451 x Anton 343 P) konnte die Jury überzeugen und darf weiterhin am CO teilnehmen. Sein Abstammungsprofil wäre eine Wohltat für den sich derzeit verengenden Genpool.

1. Besichtigung 2018 / 2019 – 300 Hengste angemeldet

Gestern gab das KFPS die offizielle Anmeldeliste für die Anfang Dezember stattfindende 1. Besichtigung der diesjährigen Deckhengstanwärter bekannt. Mit 300 Anmeldungen bewegt sich die diesjährige Teilnehmerzahl auf hohem Niveau knapp unter der Anzahl des Vorjahres (305).

Die jungen Hengste stammen aus 42 unterschiedlichen Vatertieren, die mit großem Abstand meisten Söhne liefert in diesem Jahr der sehr junge Jehannes 484 in die 1. Besichtigung – 35 Hengste aus seinem ersten Fohlenjahrgang wurden angemeldet.

Sein Vater Tsjalle 454 rangiert in der Statistik nach Anzahl angebotener Söhne auf Platz 2 – von dem in den letzten Jahren äußerst populären Typvererber wurden 24 Söhne gemeldet (-13,33% zum Vorjahr)

Der bei den Züchtern ebenfalls überaus beliebte Alwin 469 liefert in diesem Jahr 21 Söhne zur Besichtigung und landet damit auf Platz 3 in der Statistik (+23,25% zum Vorjahr).

1e Bes 2018 - Anmeldungen nach Vater

Weitere stark vertretene Vatertiere sind Hessel 480 (20 Söhne / -44,44%), Epke 474 (16 Söhne / -15,79%), Jouwe 485 (15 Söhne, 1. Jahrgang), Bartele 472 (15 Söhne / -37,5%), Beart 411 P (15 Söhne / +66,67%), Thorben 466 (14 Söhne / -12,5%) und Hette 481 (13 Söhne / -13,33%).

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Jehannes 484 liefert die mit Abstand meisten Söhne in die 1. Besichtigung 2018 (Foto: Markus Neuroth / friesenwiki.de)


 

Auf Seiten der Mutterväter liefern sich in diesem Jahr zwei verdiente Altvererber ein Kopf-an-Kopf-Rennen um Platz 1. In der Topposition findet sich mit 22 Enkelsöhnen der seit 2011 wieder in den USA stationierte Doaitsen 420 (+83,33% im Vergleich zu 2017!), nur hauchdünn dahinter reiht sich die “lebende Legende” Beart 411 P mit 21 Enkeln (+61,54%) auf den zweiten Platz.

Platz 3 in dieser Statistik geht an den kleinen Wunderhengst Jasper 366 P, der immerhin noch als Muttervater von 15 Deckhengstanwärtern zu Buche schlägt (-6,25%).

1e Bes 2018 - Anmeldungen nach Muttervater

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Doaitsen 420 führt die Statistik der Mutterväter an (Foto: Markus Neuroth / friesenwiki.de)


Die Altersstruktur der Deckhengstanwärter zeigt einen deutlichen Überhang sehr junger Teilnehmer – 80,33% der gemeldeten Hengste stammen aus dem Jahrgang 2016 und sind somit noch keine 3 Jahre alt, weitere 16,33% wurden 2015 geboren. Lediglich 10 Hengste sind älter als 4 Jahre.

Bei den Stutprädikaten der Mütter der angemeldeten Hengste zeigt sich ein annähernd gleiches Bild wie im Vorjahr. Lediglich 5,0% der jungen Deckhengstanwärter stammen aus Stammbuchmüttern, hingegen sind 78,33% der Mütter mit dem Sterpärdikat ausgezeichnet. Aus Kroonstuten entstammen 10,67% der Teilnehmer, 6,0% sind Söhne von Modelstuten.

1e Bes 2018 - Anmeldungen nach Alter - Mutterprädikate

Die 1. Besichtigung beginnt am 03.12. 2018 und wird über einen Zeitraum von 5 Tagen abgehalten. Das FPI wird wie gewohnt berichten.

CO 2018 – Tjeerd van Diphoorn ausgeschieden

Die letzte Begutachtung vor dem Sattelexamen brachte heute eine überraschende Entscheidung – nach der ersten Präsentation vor dem Wagen entschieden Jury und Eigentümer des letzten im CO 2018 verbliebenen Alke 468-Sohnes Tjeerd van Diphoorn Vb Ster (*2014, Alke 468 x Folkert 353 P), den vielversprechenden Hengst nicht weiter an der Hengstleistungsprüfung teilnehmen zu lassen.

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Tjeerd van Diphoorn Vb Ster

Tjeerd van Diphoorn bestritt bereits 2017 den ersten Teil des CO, er scheiterte damals an der Reitpferdeprüfung, wo er 75,5 Punkte erreichte. 2018 machte er als Sieger des Friesian Talent Cup von sich reden, auch im Pavo Phryso Pokal Dressur 2018 konnte er reüssieren und erreichte den 3. Platz unter den 4-jährigen Hengsten und Wallachen.

Mit dem Rückzug des letzten Alke 468-Sohnes verbleiben nunmehr noch 10 Hengste im CO 2018, die sich am 27.10.2018 der Endbeurteilung unter dem Sattel stellen werden.

Julius 486 ein weiteres Jahr in NL

Wie die Familie Vanderkooy aus dem kanadischen Ontario kürzlich via Aussendung verlautbaren ließ, wird der in ihrem Besitz stehende Julius 486 (Norbert 444 P x Beart 411 P) für eine weitere Decksaison in den Niederlanden verbleiben. Der junge Hengst wurde Ende 2016 aus seiner kanadischen Heimat in die Niederlande überstellt, er sollte den europäischen Züchtern ursprünglich  zwei Jahre zur Verfügung stehen und darüber hinaus unter den vorteilhaften Gegebenheiten in NL im Sport herausgebracht werden.

Seine Fortschritte im Dressursport sind lt. Aussendung auch der Hauptgrund, warum nun entschieden wurde, den 2015 mit exzellenten Noten gutgekörten Norbert 444-Sohn noch eine weitere Saison in Europa zu belassen.

(Bild: Markus Neuroth / friesenwiki.de)

 

CO 2018 – nur noch 11 Hengste im Rennen

Gestern fand eine weitere Beurteilung der jungen CO-Teilnehmer durch Gastreiter statt. Im Zuge dieser berieten Jury und Eigentümer der Junghengste auch über den Fortgang und die leistungstechnische Entwicklung der einzelnen Teilnehmer, was im gemeinsam beschlossenen Rückzug zweier weiterer Hengste endete.

Dabei handelt es sich um den einzigen noch im CO verbliebenen Sohn von Epke 474, den 4-jährigen Tymen K. Vb Ster (Epke 474 x Wikke 404), sowie den 3-jährigen Yalke van ‘n Elsmos Vb Ster (Alke 468 x Beart 411 P). Von Alke 468 verbleibt somit nur noch ein Sohn im Rennen um die Ankörung als KFPS-Deckhengst, lediglich von Bartele 472 und Hette 481 sind noch mehrere Söhne im Teilnehmerfeld des CO vertreten (jeweils 3).

Eine Detailübersicht des aktuellen Teilnehmerfelds ist im FPI unter CO 2018 zu finden.

Der weitere Terminplan des CO 2018 sieht am kommenden Freitag (19.10.2018) eine erste Begutachtung vor dem Wagen vor, ehe die jungen Hengste am 27.10.2018 ihre Endbeurteilung unter dem Sattel bestreiten.

 

CO 2018 – Nachlieferungshengst Wilbert abgemeldet

Während die Teilnehmer am CO 2018 sich ihrer ersten Begutachtung durch die Jury stellten, wurde beschlossen, den aus medizinischen Gründen zur Nachlieferung vorgemerkten Wilbert Vb Ster (*2015, Michiel 442 x Beart 411 P) von der diesjährigen Hengstleistungsprüfung abzumelden. Er soll 2019 eine neue Chance zur Teilnahme am CO erhalten.

Wilbert war der einzige zum CO 2018 angewiesene Sohn von Michiel 442 Sport-Elite, der bisher noch keinen gutgekörten Sohn verzeichnen kann.

Somit bleiben die 15 bereits gestarteten Hengste bis auf Weiteres unter sich. Insgesamt wurden in diesem CO bereits sehr viele Teilnehmer um ein Jahr zurückgestellt – man darf gespannt sein, wieviele dieser 9 Hengste es 2019 in die Prüfungen schaffen werden.

Zwischenstand ABFP-Tests

Gestern ging die Endbeurteilung des sechsten und vorletzten niederländischen ABFP-Tests in Wergea über die Bühne, auch aus den USA liegen mittlerweile Ergebnisse vor.

82 junge Pferde wurden seit Anfang des Jahres bereits auf ihre Leistungsfähigkeit in den Disziplinen Dressurreiten (Rijproef), Gebrauchsanspannung (Menproef) und Showanspannung (Tuigproef) geprüft – die dabei gewonnenen Ergebnisse sind eine maßgebliche Grundlage für die Beurteilung der Vererbungsqualitäten der jungen Deckhengste im Zuge ihrer Abstammungskörung.

Von den jungen Deckhengsten, welche dieses Jahr ebendiese Abstammungskörung ablegen können, wurden teilweise bereits viele Nachkommen geprüft. Djoerd 473 – dessen Abstammungskörung im Vorjahr aufgrund einer zu geringen Anzahl geprüfter Nachkommen verlängert wurde – liegt gemeinsam mit dem wieder in den USA stationierten Date 477 derzeit mit jeweils 15 geprüften Nachkommen in der Statistik an vorderster Stelle. Von Hessel 480 (14), Gerben 479 (13), Bene 476 (11), Hette 481 (10) und Haike 482 (8) wurden ebenfalls bereits genug Sprößlinge geprüft, um zumindest vage Tendenzen hinsichtlich der Vererbungsleistung ablesen zu können. Fonger 478 (4) und Tjaarda 483 (3) werden ihre Abstammungskörung mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit in diesem Jahr nicht abschließen können, da dazu laut KFPS-Reglement mindestens 20 Nachkommen in einem ABFP überprüft werden müssen.

Veranlagungsprüfung unter dem Sattel

Zwischenstand ABFPRij 2018-09-22

Hinsichtlich ihrer Veranlagung als Reitpferde zeigten sich die Nachkommen von Hette 481 (Norbert 444 P x Rindert 406) ebenso wie jene von Bene 476 (Doaitsen 420 x Leffert 306 P) und Gerben 479 (Doaitsen 420 x Sape 381) als überdurchschnittlich talentiert. Der Gerben 479-Sohn Ysbrand fan ‘t Blocklan (*2015, x Pier 448) hält im Moment den Rekord in diesem Prüfungsteil, er erreichte stattliche 89,0 Punkte.

Auch die Nachkommen von Hessel 480 (Norbert 444 P x Jelke 367) und Haike 482 (Arjen 417 x Lute 304) erreichten in den bisherigen Prüfungen überdurchschnittlich gute Ergebnisse, die wenigen bisher getesteten Abkömmlinge von Fonger 478 (Olgert 445 x Doeke 287) konnten überwiegend durchschnittliche Leistungen erzielen.

Weniger talentiert unter dem Sattel zeigten sich bis dato die Nachkommen von Djoerd 473 (Jerke 434 x Bonne 341), die insgesamt ein leicht unterdurchschnittliches Leistungsbild sehen lassen – noch weniger Talent ließen die getesteten Nachkommen von Date 477 (Mintse 384 x Tjitte 333) erkennen.

Wenig aussagekräftig sind die Ergebnisse für Tjaarda 483 (Time 398 x Lolke 371) – die 3 zu diesem Zeitpunkt bereits getesteten Pferde schnitten stark unterdurchschnittlich ab, insbesondere im Schritt zeigten diese Pferde unter dem Sattel offenbar auffällige Schwierigkeiten.

Veranlagungsprüfung in der Gebrauchsanspannung

Zwischenstand ABFPMen 2018-09-22

In den Prüfungen zur Eignung als Gebrauchs- bzw. Dressurpferd vor dem Wagen konnten vor allem die Nachkommen von Bene 476 und Hette 481 bislang durch schöne Ergebnisse von sich Reden machen. Auch die Kinder von Hessel 480 zeigten sich in dieser Disziplin talentiert, wohingegen die Nachkommen von Gerben 479 und Haike 482 zum Teil sehr unterschiedliche Ergebnisse erbrachten. Mit 91,0 Punkten erreichte der bereits erwähnte Gerben 479-Sohn Ysbrand fan ‘t Blocklan (*2015, x Pier 448) die höchste Punktzahl in der ABFP-Menproef 2018 und auch die Haike 482 x Fridse 423 gezogene Yfke fan J.H.V. (*2015) konnte mit 89,0 Punkten ein beachtliches Resultat liefern, trotzdem schneiden die Väter der beiden Topper nicht übermäßig stark ab, was die durchschnittlichen Leistungen ihrer Nachkommen anbelangt.

Die nach Fonger 478 gezogenen Teilnehmer der bisherigen ABFPs zeigten ebenso wie in der Rijproef durchschnittliche Leistungsbilder, deutlich unter dem Durchschnitt schnitten auch hier die Nachkommen von Date 477 und Djoerd 473 ab.

Überraschend schwach präsentierten sich die 3 Tjaarda 483-Kinder vor dem Wagen, vor allem in Anbetracht der Tatsache, dass Tjaarda 483 selbst mit Susan Bouwman-Wind an den Leinen äußerst erfolgreich im Fahrsport lief und aufgrund seiner Erfolge im Tuigen vom KFPS sogar zum “Pferd des Jahres 2012” auserkoren wurde. Insofern darf man gespannt sein, ob andere Nachkommen dieses Hengstes sich als talentiertere Fahrpferde  erweisen werden.

Der 7. und letzte ABFP-Test des Jahres wird zwischen 24.09. und 08.11.2018 stattfinden – ursprünglich war noch ein ABFP für Dezember geplant, dieser wurde jedoch vom KFPS gestrichen, da offenbar nur mit wenigen Hengsten gerechnet wird, welche ihre Abstammungskörung in diesem Jahr abschließen werden.

Na- en Herkeuring der CK liefert 3 Kroon und 2 Modelstuten

Die Na- en Herkeuring (Nach- und Wiederkörung) der CK 2018 lieferte gleich zwei weitere Modelstuten, was die Anzahl der neuen Modelstuten auf 11 erhöht. Es handelt sich um die Sportstute Joce Femke van de Noeste Hoeve (*2011, Tsjalle 454 x Feitse 293 P) und die 2000 geborene Hendrikje (Jerke 434 x Anne 340).

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Joce Femke van de Noeste Hoeve Model Sport (Tsjalle 454 x Feitse 293 P)

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Hendrikje Model (Jerke 434 x Anne 340)

Tsjalle 454 erhält damit doch noch seine erste Model-Tochter – auf der CK selbst waren seine Töchter zwar zahlreich vertreten und in den jüngeren Klassen auch höchst erfolgreich, für eine Modelerklärung aus seinem ersten Stutenjahrgang hatte es aber nicht gereicht.

Zwei voorl. Kroon wurden an eine Töchter von Alke 468 und Norbert 444 P erteilt, über ein definitives Kroonprädikat durften sich Züchter und Besitzer der 7-jährigen Lourenske Sport (Tymon 456 x Beart 411P) freuen.

CO 2018 gestartet

Am vergangenen Dienstag startete der Centrale Onderzoek 2018 mit lediglich 15 teilnehmenden Hengsten.

Von den ursprünglich 32 zugelassenen Hengsten wurden in Absprache von Jury und Besitzern 8 vorzeitig zurückgezogen, 8 weitere Hengste wurden für den CO 2019 zurückgestellt. Die Anlieferung des Hengstes Wilbert Vb Ster (Michiel 442 x Beart 411 P) wurde aufgrund medizinischer Befunde aufgeschoben, er soll in 2 Wochen eine weitere Chance bekommen.

Detaillierte Portfolios der Teilnehmer sind hier zu finden.

Aus Sicht der Väter führen derzeit Bartele 472 und Hette 481 mit jeweils 3 Söhnen im CO die Statistik an, gefolt von Tsjalle 454 und Alke 468 mit jeweils 2 Söhnen. Ein Sohn startet im CO 2018 jeweils für Jisse 433, MAurits 437, Norbert 444 P, Anders 451 und Epke 474.

Der für eine Teilnahme am VO vorgestellte Lodewijk van Hilberalti Vb Ster Sport-Elite (Maurus 441 x Sytse 385, Halbbruder von Erryt 488) wurde nach seiner Begutachtung durch die Jury abgelehnt.