Fêde 350 verstorben

Gerade erreichte uns die traurige Nachricht, dass der seit geraumer Zeit in Rente befindliche Fêde 350 (Jelmer 297 x Hearke 254 P) im stattlichen Alter von 25 Jahren verstorben ist. Er war der letzte noch lebende Sohn von Jelmer 297 und somit in direkter Linie auch der letzte noch lebende Enkelsohn des preferenten Tsjalling 235.

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Foto: Markus Neuroth / friesenwiki.de

Fêde 350 wurde 1993 geboren und 1996 als KFPS-Deckhengst gekört. 2001 absolvierte er seine Abstammungkörung positiv. Er war der letzte KFPS-Hengst, der noch im Natursprung deckte, 2008 wurde laut KFPS-Datenbank seine letzte offizielle Deckung registriert. Den Großteil seines Lebens verbrachte er in seinem Geburtsland, den Niederlanden, für kurze Zeit deckte er 2010 aber auch im Friesenstall Marschhorst in Deutschland.

Der 1,58 m kleine Vererber aus dem Stutenstamm 128 war im Laufe seiner Deckkarriere niemals ein besonders gefragter Hengst, er hinterlässt daher auch eher wenige Nachkommen (19 Sterstuten, 11 Sterwallache und 3 Sterhengste, sowie 5 Nachkommen mit Sportprädikat).

Am Sonntag, 03.06.2018 erlag er den Folgen einer Kolik.

Doppelhengstmutter Jeldau fan ‘e Wigeri verstorben

Beim Durchforsten der KFPS-Datenbank habe ich sehr zu meinem Bedauern entdeckt, dass die Mutter der beiden Elite-Sporthengste Haitse 425 und Wylster 463 – Jeldau fan ‘e Wigeri – im Februar 2018 verstorben ist. Jeldau fan ‘e Wigeri war eine der erfolgreichsten Stuten des KFPS. Die 2007 mit dem Modelprädikat ausgezeichnete Topstute legte bereits 2003 eine IBOP mit 82,0 Punkten ab, 2010 erreichte sie das Preferent-, 2013 auch das Prestatiemoeder-Prädikat.

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Haitse 425 Sport-Elite – Foto: Markus Neuroth / friesenwiki.de

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Wylster 463 Sport-Elite – Foto: Markus Neuroth / friesenwiki.de

Neben ihren beiden gekörten Söhnen brachte die Rypke 321 x Lute 304 gezogene Jeldau fan ‘e Wigeri 11 weitere Fohlen zur Welt, darunter die Prädikatsstuten Wytske fan ‘e Wigeri Ster (*1999, v. Jakob 302), Sjoeke fan ‘e Wigeri Stb Sport (*2005, v. Onne 376), Hitske fan ‘e Wigeri Ster (*2010, v. Jisse 433), Mirte fan ‘e Wigeri Ster (*2012, v. Jisse 433) und Rixt fan ‘e Wigeri Ster (*2013, v. Thorben 466).

Mit 7 Prädikatsnachkommen ist die Stute beinahe “dubbelpreferent”. Sie verbrachte ihr ganzes Leben bei Fam. v.d. Veer-Jellema in Tijnje, wo sie 1995 geboren wurde. Jeldau fan ‘e Wigeri wurde 23 Jahre alt.

Felle 422 ist tot

Eine bestürzende Nachricht erreichte uns gerade eben – der erst 17-jährige Felle 422 ist verstorben. Seine Besitzerin Margriet van der Weide veröffentlichte auf Facebook, dass der KFPS-Deckhengst aufgrund einer chronischen Erkrankung eingeschläfert werden musste.

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Felle 422 – Foto: Markus Neuroth / friesenwiki.de

Felle 422 (Lolke 371 x Gerlof 294) wurde 2001 geboren und 2005 in den Deckdienst berufen. Seine Abstammungskörung legte der schöne Hengst, welcher auch im Dressursport erfolgreich war, 2010 erfolgreich ab, besonders zu Anfang seiner Deckkarriere erfreute er sich großer Beliebtheit bei den Züchtern und wurde häufig als Deckhengst eingesetzt.

2011 körte das KFPS gleich zwei seiner Söhne für den Deckdienst an – Wolfert 467 (x Jakob 302) und Alwin 469 (x Tsjerk 328 P).

Neben diesen beiden gekörten Hengsten konnte Felle 422 auch viele gute Stuten liefern. Sein Sterstutenanteil liegt bei guten 36,7%, sieben seiner Töchter tragen aktuell das Kroon-, zwei weitere das Modelprädikat.

Nach einer Serie von Todesfällen im Januar des Jahres, in deren Zuge u.a. Anton 343 P, Ielke 382 und Wikke 404 verstorben waren, ist Felle 422 bereits der sechste KFPS-Deckhengst, der 2018 für immer eingeschlafen ist.

CO-Rapport Ulbrân 502

Hengst: Ulbrân 502

CO Ulbran 502

Exterieur

Rassetyp
Ulbrân 502 ist ein prächtiger, großer Hengst mit imponierender Erscheinung und viel Front. Sein Kopf könnte ansprechender sein, die lange Halsung ist gut geformt und korrekt vertikal gestellt. Das Genick ist ausreichend lang, Ulbrân 502 ist ausreichend schwarz gefärbt und verfügt über durchschnittlich viel Behang.

Gebäude
Ulbrân 502 verfügt über lange Linien und steht gut im Rechtecksmodell. Seine Oberlinie ist etwas gesunken, der Anschluss von Rücken und Lenden ist überdurchschnittlich gut entwickelt. Die lange Schulter ist in ausreichendem Maß schräg gestellt, die lange Krupp ist leicht abfallend. Der Hengst ist horizontal gebaut.

Veterinärmedizinische Anmerkungen
Nebenbefund: Fessel – OCD Klasse E (rechts vorne)

Leistungsprüfung

Trainingsrapport
Ulbrân 502 hat sich im Laufe der HLP gut entwickelt. Er fiel vor Allem durch seinen enormen Arbeitseifer und seinen Einsatz auf. Er verfügt über viel Geschmeidigkeit und Schulterfreiheit und beweist im Gebrauch aufwärts tendierende Bewegungen. Ulbrân 502 wurde aufgrund seiner Arbeitsbereitschaft gepriesen. Sowohl Reiter als auch Fahrer fanden ihn fein zu arbeiten, er reagiert gut auf Hilfen.

Schritt
Durch Nervosität und Anspannung war der Schritt des Hengstens vor Allem anfangs sehr negativ beeinflusst. Entspannt sich der Hengst, so zeigt er einen sauberen, raumgreifenden Schritt mit ausreichendem Krafteinsatz.

Trab
Ulbrân 502 zeigt im Trab viel Körpereinsatz, Souplesse und eine gute Balance. Darüber hinaus beweist er dabei eine gute Selbsthaltung mit guter Aufwärtstendenz. Er verfügt über viel Schulterfreiheit, die Vorhand wird raumgreifend nach vorne gesetzt. Sein gut aktivierbares Hinterbein könnte noch schneller unter den Körper treten.

Galopp
Die Galoppade tendiert überdurchschnittlich aufwärts, der Hengst zeigt dabei ausreichenden Körpereinsatz und eine überdurchschnittliche Selbsthaltung. Auch in dieser Gangart lässt er sich gut steuern.

Veranlagung als Reitpferd
Ulbrân 502 präsentiert sich als sehr talentiertes Reitpferd. Er lässt sich fein arbeiten und beweist eine sehr gute Einstellung. Er zeigt aufwärts tendierende Bewegungen mit einer guten Selbsthaltung. Der Galopp wird ausreichend bergauf gesprungen.

Veranlagung als Fahrpferd
In der Gebrauchsanspannung beweist Ulbrân 502 sehr viel Talent. Er verfügt über viel Selbsthaltung und sein Vermögen zur Rahmenerweiterung fällt positiv auf. Er lässt sich in dieser Disziplin sehr gut arbeiten, beweist eine natürliche Balance und zeigt eine lange Schwebephase. Auch in der Showanspannung hat Ulbrân 502 durch seine natürliche Balance mit viel Front und seine gute Selbsthaltung Talent, allerdings sollte er sich in dieser Disziplin noch etwas mehr auf die Hinterhand setzen. Das Hinterbein sollte auch schneller unter den Körper treten.

Examen Ulbran 502

Beurteilung Leistungsprüfung
Ulbrân 502 hat sich in der HLP gut entwickelt. Positiv sind sein Körpereinsatz, seine Aufwärtstendenz in der Bewegung und seine sehr gute Arbeitseinstellung. Er lässt sich in allen drei Disziplinen sehr gut arbeiten.

Endbeurteilung

Ulbrân 502 ist ein Hengst aus einer überdurchschnittlichen Abstammung, er verfügt über ein gutes Exterieur mit ausreichendem Rassetyp und hat eine sehr gute Veranlagungsprüfung in allen drei Diszplinen abgelegt. Auf Basis davon wird er in das Stammbuchregister eingeschrieben.

Mutterrapport

Allgemein
Die Mutterstute ist verstorben.

Mutterlinie
Ulbrân 502 stammt aus einer prädikatreichen Linie. Die Mutter ist eine 2. Prämie-Sterstute von Jakob 302, seine Großmutter ist die Rypke 321-Tochter Jeldau fan ‘e Wigeri Model Pref. Aus dieser Stute stammen die Hengste Haitse 425 und Wylster 463. In der nächsten Generation steht eine modelpreferente Stute von Lute 304 und davor wiederum eine Sterstute von Teake 273.

Gebrauchsempfehlung

Ulbrân 502 kann das Modell, die Arbeitseinstellung sowie die Geschmeidigkeit und Rittigkeit verbessern.

CO-Rapport Tiede 501

Hengst: Tiede 501

CO Tiede 501

Exterieur

Rassetyp
Tiede 501 ist ein ansprechender, rassetypischer und jugendlich wirkender Hengst. Sein Kopf ist ausreichend ansprechend und die etwas schwer angesetzte Halsung ist ausreichend vertikal gestellt. Tiede 501 hat überdurchschnittlich viel Behang und ist schwarz gefärbt.

Gebäude
Tiede 501 ist überaus korrekt gebaut. Der Hengst ist lang liniert und steht gut im Rechtecksmodell. Er verfügt über eine starke Oberlinie, die Rumpfrichtung ist horizontal und seine lange Krupp zeigt die erwünschte Lage.

Fundament
Das Fundament könnte mehr Qualität vorweisen. Der Stand der Vorhand ist leicht zeheneng, die Hinterhand ist korrekt gestellt.

Veterinärmedizinische Anmerkungen
Nebenbefund: Fessel – OCD Klasse D (links vorne)

Leistungsprüfung

Trainingsrapport
Tiede 501 hat während der HLP viele Fortschritte gemacht. Durch seine Jugend startete er etwas zögerlich in das Training, war manchmal nervös und schnell müde, dies hat sich jedoch im Laufe der HLP verbessert. Sowohl Reiter als auch Fahrer lobten seinen Einsatz und seine Rittigkeit. Tiede 501 bewegt sich mit Kraft und Raumgriff, dabei verfügt er über viel Vortwärtsdrang.

Schritt
Tiede 501 hat von Natur aus einen ausreichend geräumigen und aktiven Schritt, der gut durch den Körper verläuft. Anspannung bzw. Nervosität wirken sich negativ auf diese Anlage aus.

Trab
Der Trab ist raumgreifend und kräftig, mit guter Körperhaltung und ausreichender Geschmeidigkeit. Die gut aktivierbare Hinterhand zeigt dabei eine gute Beugung im Sprunggelenk, sollte aber noch etwas schneller unter den Körper gestellt werden.

Galopp
Die Galoppade wird gut aufwärts gesprungen, der Hengst zeigt dabei überdurschnittlichen Körpereinsatz und eine gute Haltung.

Veranlagung als Reitpferd
Tiede 501 beweist als Reitpferd viel Talent durch seine gute Balance und seine Rittigkeit in allen drei Grundgangarten. Er zeigt unter dem Sattel eine gute Selbsthaltung und gibt seinem Reiter ein sehr gutes Gefühl.

Veranlagung als Fahrpferd
Tiede 501 hat in der Gebrauchsanspannung durch seinen Einsatz, seine Haltung und seine Bearbeitbarkeit sehr viel Veranlagung. Vor dem Wagen beweist er eine gute Bewegungstechnik und ist fein zu fahren. Im Tuig hat Tiede 501 durch seinen kraftvollen Hinterhandgebrauch, seine Bearbeitbarkeit und seinen Vorwärtsdrang überdurchschnittliche Anlagen, allerdings fehlt es ihm in dieser Disziplin an natürlicher Aufrichtung und Front.

Examen Tiede 501

Beurteilung Leistungsprüfung
Tiede 501 hat sich im Laufe der HLP in allen drei Disziplinen sehr gut entwickelt. Er ist gut zu arbeiten, beweist eine gute Technik in der Bewegung, zeigt viel Arbeitseifer und ist fein zu reiten und zu fahren. Als Tuigpaard fehlt es ihm an der natürlichen Aufrichtung und er sollte mehr Front zeigen.

Endbeurteilung

Tiede 501 verfügt über eine gute Asbtammung und ein sehr gutes Exterieur. Er hat eine gute Leistungsprüfung abgelegt, wobei er viel Talent als Reit- und Gebrauchsfahrpferd und überdurchschnittliche Anlagen in der Showanspannung beweisen konnte. Auf Basis davon wird er in das Stammbuchregister eingetragen.

Mutterrapport

Allgemein
Tiede 501 stammt aus der 1. Prämie-Sterstute Corrine Z. Diese ist eine sehr korrekt gebaute, durschnittlich typvolle Stute, die gut im Rechtecksmodell steht. Sie verfügt über einen ansprechenden, etwas langen Kopf, eine lange, schräge Schulter und eine starke Oberlinie. Die lange Krupp ist korrekt gelegen. Die Halsung ist ausreichend lang, sollte aber vertikaler platziert sein, die Rumpfrichtung ist horizontal. Das Fundament der Stute könnte mehr Qualität vorweisen, die Vorhand ist etwas zeheneng gestellt. Die Hinterhand ist korrekt gestellt. Der Schritt ist raumgreifend und ausreichend aktiv. Im Trab präsentiert sich die Stute mit Raumgriff, ausreichender Kraft und durchschnittlicher Schulterfreiheit. Die Hinterhand wird dabei ausreichend schnell und ausreichend weit unter den Körper gebracht.

Mutterlinie
Tiede 501 kommt aus der 1. Prämie-Sterstute Corrine Z. von Loadewyk 431 Sport-Elite. Davor steht eine Sterstute von Teunis 332 Sport P,  davor wiederum eine sterpreferente Stute von Feitse 293 P. Darauf folgt die bekannte Berbertsje Ster Pref (v. Tsjalling 235 P), welche die Mutter von Sierk 326 ist. Somit sprechen wir vom bekannten Plantinga-Stamm – einer prädikatreichen Linie, in der Bewegung verankert ist.

Gebrauchsempfehlung

Tiede 501 kann das Model, die Geschmeidigkeit, die Arbeitseinstellung und Rittigkeit verbessern.

 

CO-Rapport Tjebbe 500

Hengst: Tjebbe 500

CO Tjebbe 500

Exterieur

Rassetyp
Tjebbe 500 ist ein jugendlich wirkender Hengst mit ausreichendem Rassetyp. Der Kopf ist klein und durchschnittlich ausdruckstark. Die vertikal gestellte Halsung ist gut geformt, aber etwas kurz. Der Hengst verfügt über ausreichend Behang und ist tiefschwarz gefärbt.

Gebäude
Tjebbe 500 verfügt über ausreichend lange Linien. Die Halsung sollte etwas länger sein, der Nacken ist ausreichend lang. Der Rücken ist leicht gesunken mit einer gut entwickelten Lendenpartie. Der Widerrist könnte etwas ausgeprägter entwickelt sein und etwas besser in den Rücken verlaufen. Die Schulter ist ausreichend lang und durchschnittlich gut gewinkelt. Die Krupp ist einigermaßen abfallend mit ausreichender Länge. Tjebbe 500 ist leicht abwärts gebaut.

Fundament
Das Fundament strahlt ausreichende Qualität aus. Die Vorhand ist korrekt gestellt, die Hinterhand ist einigermaßen steil gefesselt und steht recht eng. Die Hufe lassen etwas Format vermissen.

Veterinärmedizinische Anmerkungen
keine

Leistungsprüfung

Trainingsrapport
Tjebbe 500 hat sich im Zuge der HLP gut entwickelt. Er beweist Körpergebrauch und Geschmeidigkeit bei überdurchschnittlicher Schulterfreiheit. Die Reiter und Fahrer wussten Gutes über seine Einsatzbereitschaft, Bearbeitbarkeit, seine Fähigkeiten in der Rahmenerweiterung, seine gute Einstellung und seine starke Hinterhand zu berichten, welche mit viel Beugung im Sprunggelenk gut unter den Körper tritt. Er vermittelt seinen Reitern und Fahrern ein gutes Gefühl.

Schritt
Der Schritt ist raumgreifend und kräftig, der Hengst schreitet mit ausreichender Schulterfreiheit gut durch den Körper.

Trab
Tjebbe 500 zeigt im Trab überdurchschnittliche Geschmeidigkeit und verfügt über viel Technik im Gebrauch der Hinterhand, welche viel Beugung im Sprunggelenk aufweist. Er beweist viel Vermögen zur Rahmenerweiterung im Trab. Tjebbe 500 hat im Trab eine gute Selbsthaltung und verfügt über überdurchschnittliche Schulterfreiheit. Außerdem beweist er viel Vorwärtsdrang.

Galopp
Der Galopp hat sich im Zuge der HLP gut entwickelt. Der Hengst ist auch in dieser Gangart gut zu arbeiten und hat gelernt, seinen Körper dabei mehr zu gebrauchen. Er zeigt gutes Sprungvermögen mit einer guten Selbsthaltung. Die Hinterhand wird weit unter den Körper gebracht.

Veranlagung als Reitpferd
Tjebbe 500 beweist viel Talent unter dem Sattel. Er zeigt viel Einsatzwillen, ist gut zu arbeiten und gibt seinen Reitern ein gutes Gefühl. Er kann sich gut im Rahmen erweitern und verfügt über einen gut steuerbaren Galopp.

Veranlagung als Fahrpferd
Als Gebrauchsfahrpferd hat Tjebbe 500 durch seine sehr gute Bewegungstechnik viel Talent, wobei der starke Hinterhandgebrauch auffällt. Er kann seinen Rahmen gut erweitern und zeigt als Menpaard eine gute Haltung. In der Showanspannung ist seine Veranlagung durchschnittlich, er sollte in dieser Disziplin mehr Selbsthaltung zeigen und sich dadurch mit mehr Aufrichtung bewegen. Trotzdem fällt auch vor dem Showwagen sein starker Hinterhandgebrauch positiv auf.

Examen Tjebbe 500

Beurteilung Leistungsprüfung
Tjebbe 500 hat im Zuge der HLP in allen drei Disziplinen viele Fortschritte sehen lassen. Sein Vermögen zur Rahmenerweiterung und seine Bewegungstechnik fallen dabei positiv auf. Er lässt sich gut arbeiten und ist in allen Disziplinen fein zu steuern.

Endbeurteilung

Tjebbe 500 verfügt über eine gute Abstammung, sein Exterieur ist gut und er hat eine gute Leistungsprüfung abgelegt. Auf Basis davon wird er in das Stammbuch eingeschrieben.

Mutterrapport

Allgemein
Femke van Stal Zadelhoff ist eine jugendlich wirkende und ansprechend rassetypische Stute, die ausreichend im Rechtecksmodell steht. Der Kopf ist ansprechend, die vertikal platzierte Halsung ist ausreichend lang und schön geformt. Die Oberlinie ist stark, der Widerrist könnte etwas besser in den Rücken verlaufen. Die Krupp zeigt Länge und ist abfallend in ihrer Lage. Die Stute ist aufwärts gebaut. Das Fundament strahlt ausreichende Qualität aus und ist korrekt gestellt, die Hufe sind gut entwickelt. Der Schritt ist raumgreifend und aktiv, die Vorhand könnte dabei etwas weiter nach vorne greifen. Der kräftige Trab zeigt eine Hinterhand, die mit viel Beugung im Sprunggelenk weit unter den Körper gesetzt wird, Femke beweist im Trab eine gute Selbsthaltung.

Mutterlinie
Tjebbe 500 hat eine sehr gute Abstammung. Er kommt aus einer sehr starken und prädikatreichen Mutterlinie, in der viel Zuchtpotential liegt: aus der Synaeda-Linie. Seine Mutter ist eine 1. Prämie-Sterstute von Dries 421, davor steht eine Kroonstute von Tsjerk 328 Sport P. Diese Frigga fan Synaeda kommt wiederum aus der bekannten Pyrrha fan Synaeda Model Pref Prest (v. Opeke 266).

Gebrauchsempfehlung

Tjebbe 500 kann die Bewegungstechnik, Arbeiteinstellung und Bearbeitbarkeit verbessern.

Quelle: KFPS Hengsteninformatie 2018, S. 43

Grand Prix-Hengst Tietse 428 Sport verstorben

Wie seine Mitbesitzerin auf Facebook mitteilte, ist der 2011 abgekörte Sporthengst Tietse 428 (Reyert 337 x Oepke 266) im Alter von 20 Jahren verstorben.

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Tietse 428 Sport – Foto: Markus Neuroth / friesenwiki.de

Der 1998 geborene Tietse 428 Sport war der erste KFPS-Deckhengst, der aufgrund seiner sportlichen Erfolge in der Dressur die verkürzte Hengstleistungsprüfung (VO) erfolgreich durchlaufen hat, er war auch der erste KFPS-Deckhengst, der in der Dressur auf Grand Prix-Level Erfolge erzielen konnte.

Tietse 428 war der einzige in den Deckdienst berufene Sohn von Reyert 337 (Reitse 272 P x Oege 264 P), seine Mutter war die berühmte Bontjse Ster Pref (Oepke 266 x Ritske 202 P), zu deren bekanntesten Nachkommen auch der Preferente Leffert 306 zählt.

Während seiner 6 aktiven Jahre im KFPS-Deckdienst brachten die Züchter Tietse 428 großes Vertrauen entgegen und setzten ihn für mehr als 950 Deckungen ein. Auch seine Fohlenjahrgänge zeigten sich durchaus erfolgreich und erreichten zu knapp 75% 1e und 2e Prämien. Trotzdem wurde Tietse 428 Sport im Zuge seiner Abstammungskörung 2011 abgekört. Als Grund dafür gab das KFPS unzureichende Leistungen seiner Nachkommen in den Gebrauchsprüfungen (insbesondere in den Grundgangarten) sowie Gebäudemängel hinsichtlich Linierung und Kruppform an.

Wikke 404 ebenfalls verstorben

Gerade trauert die Friesenszene noch um den kürzlich verstorbenen Ielke 382 Sport, da erreicht uns schon die nächste traurige Nachricht – auch Wikke 404 (Ritse 322 x Gerlof 294) ist verstorben.

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Wikke 404 – Foto: Markus Neuroth / friesenwiki.de

Der 1999 geborene Wikke 404 wurde 2002 als echter Allrounder gutgekört, in seiner Karriere wurden rund 1000 Nachkommen von ihm registriert, darunter auch sein einziger Sohn im KFPS-Deckdienst, der kürzlich gutgekörte Aarnold 471. Wikke 404 brachte auch genetisch interessantes Blut in die Friesenzucht – er war der einzige Deckhengst unter den Söhnen von Ritse 322.

Unter seinen Töchtern finden sich 7 Kroonstuten und die CK-Kampioene 2009, Trudi Model. Daneben tragen 8 seiner Nachkommen das Sportprädikat sowie einer das Elite-Sportprädikat.

Wikke 404 wurde 19 Jahre alt.

Nach Anton 343 P, Bearend 347 und Ielke 382 ist Wikke 404 bereits der vierte KFPS-Hengst, dessen Leben im Januar 2018 endete.

FriesenFokus: KFPS-Preferenthengste – Vererber, die die Friesenzucht prägten (Teil 3)

Es ist die höchste Ehrung, die einem KFPS-Deckhengst zu Teil werden kann – das Preferent-Prädikat. Vergeben wird dieser Ehrentitel seit jeher nur an die Vererber, die durch die Leistungen ihrer Nachkommen im Übermaß bewiesen haben, dass ihr Einfluss auf die KFPS-Friesenzucht von prägender Bedeutung ist – dem zu Grunde liegt ein umfassender Berechnungsvorgang, der sowohl die Anzahl registrierter Nachkommen berücksichtigt, als auch deren aufgrund von Prädikatsvergaben nachvollziehbare Leistungen hinsichtlich Exterieur (Ster, Kroon, Model, Stb-Hengst), Vererbungsleistung (Preferent, Prestatiemoeder, Hengstenmoeder) und Sportleistung (Sport, Elite-Sport).

Nach dem 2. Weltkrieg steuerte die Population des KFPS-Friesenpferdes zunehmend in eine krisenhafte Entwicklung – mehr und mehr verschwand die Rasse aus dem Alltag der friesischen Bevölkerung und die Populationsgröße schrumpfte auf ein besorgniserregendes Maß zusammen. Dies veranlasste die Reitvereinigung “De Oorsprong” dazu, ab 1967 einen Werbefeldzug für das Friesenpferd zu starten, welcher der Rasse in den folgenden Jahrzehnten zu unerwarteter Popularität verhelfen sollte.

Die Ankörung moderner, typvoller Hengste und die vermehrte Selektion auf die Eignung für den immer populärer werdenden Freizeitsportbereich veränderten den in den Kriegszeiten etablierten Typ des schweren “Landbouwpaard” zunehmend zurück zu den Wurzeln des Friesenpferdes, einem eleganten Karrossier- und Reitpferd mit imposanter Erscheinung und kadenzierten, leichtfüßigen Gängen. Diese Blütezeit der Friesenzucht ebnete den Weg für einige heute noch wohlbekannte Stempelhengste, deren Einfluss die Friesenzucht der Gegenwart formgebend mitprägte.

Mark 232 Preferent
17.04.1964 – 24.06.1986, Tetman 205 x Ritske 202 P, Stam 067

Ausgerechnet ein 1964 abgekörter KFPS-Deckhengst sollte zwei Söhne liefern, die die Friesenzucht so maßgeblich prägen sollten, dass das moderne Erscheinungsbild der Rasse ohne den Beitrag dieser Hengstlinie heute kaum vorstellbar wäre. Es handelt sich um den 1956 geborenen Tetman 205 (Ewold 181 x Age 168), der 1964 abgekört wurde. Seine beiden so einflussreichen Söhne sind der 1962 geborene Jarich 226 (Tetman 205 x Lutsen 192) und der 1964 zur Welt gekommene Mark 232 P.

Mark 232 P zeugte in seinen 22 Lebensjahren 11 gekörte Söhne, darunter die nicht minder einflussreichen Preferenthengste Hearke 254 (aus dessen direkter Linie Hengst-Größen wie Teunis 332 P, Brandus 345 P und Jasper 366 P entstammen)  und Jochem 259 (Vater von Feitse 293 P, Großvater von Leffert 306 P), sowie Ygram 240, dessen direkte Linie vor allem durch seinen Urenkel Maurits 437 und seine 3 gekörten Söhne ebenfalls bis heute weiterbesteht. Als Muttervater von weiteren fünf KFPS-Deckhengsten und Vater unzähliger Prädikatsstuten ist Mark 232 P heute in beinahe jedem Friesenpapier zu finden und gilt somit als einer der maßgeblichsten Stempelhengste der jüngeren KFPS-Geschichte.

Seine Popularität bei den Züchtern wurde zusätzlich durch seine Erfolge bei der Hengstenkeuring befeuert – zwischen 1969 und 1975 wurde der Ausnahmehengst 3-facher Kampioen sowie 4 mal Reserve-Kampioen der HK.

Tsjalling 235 Preferent
21.03.1967 – 07.09.1995, Hotse 223 x Bouke 174 P, Stam 050

Der 166 cm große Sohn des 3-fachen HK-Kampioens Hotse 223 wurde 1970 in den Deckdienst berufen und deckte 18 Jahre lang erfolgreich. Seine Vererbungsleistung bescherte ihm 7 gekörte Söhne, unter denen Ferdinand 252 und Jelmer 297 seine direkte Linie bis in die Gegenwart weiterführen sollten. Seine Töchter brachten ihm wiederum 6 gekörte Enkelsöhne, darunter den abgekörten Sportpionier Adel 357 und den kürzlich verstorbenen Ielke 382.

Tsjalling 235 P selbst wurde 1979, am Höhepunkt seiner Beliebtheit bei den Züchtern, Kampioen der Hengstenkeuring und lieferte im Laufe seiner Deckkarriere eine ganze Reihe einflussreicher Zuchtstuten, darunter z.B. die 1980 geborene Whita Model Pref, die eine wichtige Rolle in der “goldenen” Boszorg-Linie spielte.

Tsjalling 235 P verstarb im Alter von 28 Jahren und wurde 2008 posthum mit dem Preferentprädikat geehrt.

Wessel 237 Preferent
*13.05.1968, Jarich 226 x Ritske 202 P, Stam 044

Wessel 237 P, ein Enkel des abgekörten Tabe 203, wurde ab 1971 in der KFPS-Zucht eingesetzt und deckte bis 1987.
In dieser Zeit wurden 6 seiner Söhne vom KFPS gekört, unter ihnen einflussreiche Vererber wie Oepke 266, Oege 267 P und Djurre 284. Als Muttervater von weiteren 10 Deckhengsten kann man ihn als einen der “Mutterväter der modernen Friesenzucht” bezeichnen, zumal unter diesen Wessel-Enkeln Hengste wie Jurjen 303, Rypke 321 und Folkert 353 P auftauchen.

Sein überaus großer Einfluss auf die Friesenzucht zeigte sich auch im Erfolg seiner Töchter – mindestens 19 von ihnen trugen das Modelprädikat, unzählige weitere wurden mit dem Sterprädikat ausgezeichnet.

Äußerst erfolgreich verlief auch seine Karriere in der Körbahn – Wessel 237 P ist mit großem Abstand der amtierende Rekordhalter in Sachen HK-Kampioenschap. Zwischen 1973 und 1980 wurde der Hengst ganze 6 Mal zum Kampioen ernannt, 1976 und 1979 war er HK-Reservechampion.

Hearke 254 Sport Preferent – “König der Friesen”
07.04.1973 – 19.09.1994, Mark 232 P x Tabe 203, Stam 043

Wer “KFPS-Friese” sagt, muss auch “Hearke 254 P” sagen – kaum ein anderer Hengst hat sich so in das kollektive Gedächtnis der Friesenszene gebrannt, wie der 1973 geborene Mark 232 P-Sohn aus der Gelbrich Model Pref (Tabe 203 x Held 140 P) Der von M. Brouwer gezogene Hearke 254 wurde 1976 als Deckhengst eingetragen und dominierte die Friesenzucht vor allem in den 1980er-Jahren wie kaum ein anderer vor ihm. 9 gekörte Söhne, 13-facher Muttervater von KFPS-Deckhengsten wie Onne 376, Dries 421 und Norbert 444 P, mindestens 19 Modeltöchter und eine schier unüberblickbare Anzahl an Prädikatsnachkommen brachten dem auch im Tuigsport erfolgreichen HK-Champion von 1985 den Beinamen “König der Friesen” ein. Er trug vor allem über seinen Sohn Reitse 272 P maßgeblich zur Modernisierung der Rasse hinsichtlich Sporteignung bei – ein Umstand, der sich auch heute noch in den dominierenden Vererbern der gegenwärtigen Zucht, Jasper 366 P, Beart 411 P und Norbert 444 P wiederfindet, welche allesamt in direkter oder indirekter Linie sein Blut führen.

Ob seiner unschätzbaren Vererberqualitäten ehrte das KFPS den im Alter von 21 Jahren verstorbenen Hearke 254 P im Jahr 2007 mit dem Preferent-Prädikat.

Jochem 259 Sport Preferent
27.05.1974 – 27.03.1998, Mark 254 P x Gerke 220, Stam 045

Jochem 259 P hatte – wie sein Halbbruder Hearke 254 P – massiven Einfluss auf die moderne Friesenzucht. Auch er war erfolgreich im Tuigsport und übertrumpfte seinen Halbbruder mit Erfolgen in der Körbahn – 1982 wurde er Kampioen der Hengstenkeuring, in den Jahren 1981 und 1983 wurde er zum Reserve-Champion ernannt. Trotzdem blieb er in der Gunst der Züchter in seiner 21 Jahre dauernden Deckkarriere zumeist hinter seinem Halbbruder zurück – nichtsdestotrotz hinterließ der im Alter von 24 Jahren verstorbene Stempelhengst eine beeindruckend erfolgreiche Nachkommenschaft. Unter seinen 5 gekörten Söhnen sollten vor allem Feitse 293 P und dessen Nachkommen eine tragende Rolle in der weiteren KFPS-Zucht spielen, doch auch die Hengste Tjimme 275, Tamme 276 und Jillis 301 trugen die direkte Linie bis in die Gegenwart. Auch als Muttervater konnte er reüssieren, 4 KFPS-Deckhengste tragen ihn auf diese Weise im Stammbaum.

Lammert 260 Preferent
09.01.1975 – 20.01.2003, Bjinse 241 x Evert 216, Stam 043

Lammert 260 P, geboren 1975 bei J. Grijpstra im niederländischen Ederveen, ist eine der tragenden Säulen, die das Überleben der unverwandten Hengstlinie von Age 168 bis in die Gegenwart sicherten. Der 1978 zum Deckdienst zugelassene Hengst war Anfang bis Mitte der 1980er-Jahre äußerst beliebt bei den Züchtern, er deckte bis zu seinem Tode im Alter von stattlichen 28 Jahren und dank Gefriersperma (in sehr kleinem Umfang) noch mehr als ein Jahrzehnt darüber hinaus – seine letzte Deckung wurde 2016 registriert. Trotz seiner unerreicht langen Aktivzeit als Deckhengst und seiner 5 gekörten Söhne, konnte nur einer seiner gekörten Hengstnachkommen – nämlich Frans 289 – die direkte Linie bis in die Gegenwart retten. Deutlich erfolgreicher war der Einfluss von Lammert 260 P auf Muttervaterseite – unter seinen 10 gekörten Enkeln in indirekter Linie finden sich die überaus bedeutsamen Preferenthengste Olof 315 und Teunis 332. Von seinen über 400 im Erwachsenenalter gekörten Töchtern wurden 39% mit Ster oder höheren Prädikaten ausgezeichnet, 4 Modelstuten stammen von ihm ab und 39 Stuten konnten durch ihre Leistungen in das Zucht das Preferentprädikat erwerben.

Über die frühen Stempelhengste der KFPS-Zucht wurde bereits in Teil 1 und Teil 2 berichtet, im nächsten Teil der Serie möchte ich mich den Preferenthengsten widmen, die dem modernen Friesenpferd zum großen internationalen Durchbruch verhalfen.

Ielke 382 Sport verstorben

Wie friesenwiki.de gestern vermeldete, ist der 1994 geborene Stammbuchhengst Ielke 382 Sport verstorben. Der Sohn von Nykle 309 aus der Imkje Ster Pref Prest (Tsjalling 235 P x Ewoud 250, Stam 028) wurde 2001 mit der Auflage einer strengen Beschränkung von maximal 50 Deckungen pro Jahr gekört. 2006 bestand er seine Abstammungskörung, wodurch auch seine Deckbeschränkung aufgehoben wurde. 2007 wurde ihm das Sportprädikat für seine Leistungen in der Dressur verliehen.

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Ielke 382 Sport – Foto: Manfred Link / friesenwiki.de

Ielke 382 Sport wurde trotz seiner 14 Jahre dauernden Karriere im aktiven Deckdienst züchterisch nur wenig genutzt, insgesamt wurden rund 500 Deckungen von ihm registriert. Zu seinen bedeutendsten Nachkommen zählen der Elite-Sporthengst Thorben 466 (*2007, Ielke 382 x Sape 381), die 2006 geborene Tynke Hester H. Model Sport (Ielke 382 x Olof 315 P) und Jetske H.D. Kroon Sport (Ielke 382 x Leffert 306 P). Darüber hinaus erreichen seine Stutnachkommen einen Steranteil von ca. 25%, mindestens 5 Nachkommen tragen außerdem das Sportprädikat.

Ielke 382 verbrachte seinen letzten Lebensjahre bei Margriet und Obe v.d. Weide im niederländischen Ansum, seit 2014 war er nicht mehr als Deckhengst aktiv.