Bene 476 zurück in den USA

Der schöne Bene 476 kehrt laut seinem Besitzer Matt Gish dieser Tage zurück in seine Heimat, die USA.

Der 2008 geborene Doaitsen 420-Sohn war seit Dezember 2016 in den Niederlanden stationiert, um für begrenzte Zeit auch der europäischen Zucht zur Verfügung zu stehen. Diese Möglichkeit wurde 2017 leider etwas sparsam genutzt, Bene 476 deckte in seiner ersten Saison in Europa lediglich 58 Stuten. Man darf gespannt sein, ob die vielversprechenden Resultate seiner Nachkommen in den bisherigen ABFP-Tests die Nachfrage  nach diesem schönen Vererber in der laufenden Saison steigern konnte.

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Bene 476 – Foto: Markus Neuroth / friesenwiki.de

Doppelhengstmutter Jeldau fan ‘e Wigeri verstorben

Beim Durchforsten der KFPS-Datenbank habe ich sehr zu meinem Bedauern entdeckt, dass die Mutter der beiden Elite-Sporthengste Haitse 425 und Wylster 463 – Jeldau fan ‘e Wigeri – im Februar 2018 verstorben ist. Jeldau fan ‘e Wigeri war eine der erfolgreichsten Stuten des KFPS. Die 2007 mit dem Modelprädikat ausgezeichnete Topstute legte bereits 2003 eine IBOP mit 82,0 Punkten ab, 2010 erreichte sie das Preferent-, 2013 auch das Prestatiemoeder-Prädikat.

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Haitse 425 Sport-Elite – Foto: Markus Neuroth / friesenwiki.de

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Wylster 463 Sport-Elite – Foto: Markus Neuroth / friesenwiki.de

Neben ihren beiden gekörten Söhnen brachte die Rypke 321 x Lute 304 gezogene Jeldau fan ‘e Wigeri 11 weitere Fohlen zur Welt, darunter die Prädikatsstuten Wytske fan ‘e Wigeri Ster (*1999, v. Jakob 302), Sjoeke fan ‘e Wigeri Stb Sport (*2005, v. Onne 376), Hitske fan ‘e Wigeri Ster (*2010, v. Jisse 433), Mirte fan ‘e Wigeri Ster (*2012, v. Jisse 433) und Rixt fan ‘e Wigeri Ster (*2013, v. Thorben 466).

Mit 7 Prädikatsnachkommen ist die Stute beinahe “dubbelpreferent”. Sie verbrachte ihr ganzes Leben bei Fam. v.d. Veer-Jellema in Tijnje, wo sie 1995 geboren wurde. Jeldau fan ‘e Wigeri wurde 23 Jahre alt.

Siert 499 offenbar weiter im Besitz von Age Okkema

Die Gerüchteküche brodelte bereits kurz nach der Friesenauktion im Februar, durchaus ernstzunehmende Quellen erzählten davon, dass der Verkauf von Siert 499 (so wie der einer großen Anzahl der anderen auktionierten Pferde) nicht zu Stande gekommen sei.

Nun scheint sich dieses Gerücht zu bestätigen – in der Werbeoffensive zur Hengstenshow von “de Mersken”, welche am 24.03.2018 über die Bühne gehen soll, wird Siert 499 als Teilnehmer im Präsentationsprogramm genannt, auch auf der Website der Station ist der Hengst weiterhin gelistet und wird zur Deckung angeboten.

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Die Kontroversen um Siert 499 scheinen kein Ende zu nehmen. Foto: Markus Neuroth / friesenwiki.de

Hinsichtlich der Vererbungsleistung des jungen Dries 421-Sohnes war bereits im Januar im Zuge der Hengstenkeuring gerätselt worden. Siert 499 war im Juli 2017 aufgrund von Befruchtungsproblemen aus dem Deckdienst zurückgezogen worden, davor hatte die angeblich starke Stichelhaarigkeit des Hengstes für veritable Kontroversen in Friesenkreisen gesorgt. Nun berichtete der NL-Phryso in seiner Januar-Ausgabe 2018 von einer bedeutenden Verbesserung hinsichtlich der Befruchtungsrate von Siert 499, was seine Rückkehr in den Deckdienst erklärt und weiterhin hoffen lässt, dass der junge Vererber doch noch eine Karriere als KFPS-Deckhengst machen könnte.

“Friesen-Journal” offenbar doch noch existent

Zu später Stunde kurisert heute eine Richtigstellung der Information bzgl. Einstellung der Zeitschrift “Friesen-Journal” auf Facebook. Darin beklagt sich die Schwester des Verlegers über einen angeblichen “Shitstorm” und insinuiert eine bewusste Falschdarstellung, von der ich mich an dieser Stelle auf das Schärfste distanziere.

Die im FPI erschienene Meldung basiert auf Informationen der Website pferdekult.de sowie zahlreichen Anfragen und Beschwerden von Lesern / Abonnenten, welche sich darüber beklagen, trotz bezahlter Abonnements seit z.T. geraumer Zeit keine Lieferungen des Blattes mehr zu erhalten.

Dazu einige (anonymisierte) Facebook-Zitate:

Stellungnahmen FJ verpixelt

Eine schriftliche Anfrage via E-Mail bzgl. der Einstellung des Blattes durch das FPI wurde nicht beantwortet, darüber hinaus ist die offzielle Webpräsenz des “Friesen-Journals” seit einiger Zeit nicht mehr erreichbar.

Die Anwürfe hinsichtlich “Fake-News” und “unseriöser Berichterstattung” weise ich als redaktionell Verantwortlicher des FPI somit zurück – auch wenn sich die Meldung offenbar als inkorrekt erwiesen hat.

R. Blach
Redaktion Friesenpanorama International

 

Zeitschrift “Friesen-Journal” eingestellt

Das seit 1995 quartalsweise erscheinende “Friesen-Journal” wurde offenbar eingestellt (Quelle). Derzeit häufen sich die Anfragen und Beschwerden von Friesenliebhabern, die auch für 2018 ein Abo des Blattes abgeschlossen hatten und nun vergeblich auf das Erscheinen neuer Ausgaben warten.

Damit ist die DFZ-Mitgliederzeitschrift “PHRYSO” das einzige deutschsprachige Printmagazin zum Thema Friesenpferde. Aus persönlicher Sicht kann ich enttäuschten “Friesen-Journal”-Lesern diese qualitativ hochwertige Alternative nur wärmstens ans Herz legen!

 

Friesenauktion mit überraschenden Ergebnissen

Die soeben zu Ende gegangene Online-Friesenauktion bei friesianhorseauction.com brachte teilweise durchaus überraschende Ergebnisse.

Als Topper ging wenig überraschend der 2016 gekörte Siert 499 (Dries 421 x Sape 381) aus der Aktion hervor, wenngleich der Zuschlag bei 92.000,- € doch vergleichsweise niedrig ausfiel. In Anbetracht der Kontroversen um den jungen Deckhengst und seine kolportieren Fruchtbarkeitsprobleme überraschte die Summe jedoch nicht unbedingt.

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Auktions-Topper Siert 499 (Dries 421 x Sape 381) – Foto: Markus Neuroth / friesenwiki.de

44.000,- € zahlte ein Bieter für den Elite-Sporthengst Gerke J. Vb Ster (Michiel 442 x Monte 378), insgesamt waren die Träger von Sportprädikaten überaus beliebt – Geert v.d. Noeste Hoeve Vb Ster Sport (Maurits 437 x Feitse 293 P) wechselte für 20.000,- € den Besitzer, Jaitse fan ‘e Achlumer Greide Rb Ster Sport (Tsjalle 454 x Wibe 402) erreichte ein Gebot von 26.000,- €.

Ein schönes Resultat von 34.000,- € brachte die Model-Sport-Stute Beitske van ‘t Oostende (Jerke 434 x Olof 315 P) ein, die Kroonstute Unique v.d. Anne-Rinske Hoeve (Lolke 371 x Heinse 354 P) erreichte hingegen bei überraschend niedrigen 13.000,- € das Höchstgebot.

Gleich 23.000,- € wurden dafür ebenso überraschend für die 2. Prämie-Sterstute Uniek fan Stal Bellefleur (Tsjalle 454 x Beart 411 P) geboten, während der Zuschlag für qualitativ durchaus vergleichbare (und in einigen Fällen zusätzlich trächtige) Stuten teilweise deutlich geriger ausfiel.

Insgesamt schien das Interesse an dieser ersten Online-Auktion aber sehr groß und die erzielten Preise machen deutlich, dass der Friesenmarkt sich offenbar nachhaltig erholt hat, insgesamt erzielten die 32 versteigerten Friesen eine ansehnliche Summe von 468.500,- €.

11-02-2018 – Online-Auktion von Siert 499

Die Friesenwelt staunte nicht schlecht, als kürzlich bekannt wurde, dass Siert 499 (Dries 421 x Sape 381) in einer Online-Auktion versteigert werden soll. Mit seinem Auftritt auf der Hengstenkeuring 2018 war zuletzt die Hoffnung noch groß, dass der blutführungstechnisch ausgesprochen wertvolle Dries 421-Sohn weiterhin in der europäischen Zucht eingesetzt werden würde, nun wird abzuwarten sein, wer den Zuschlag für Siert 499 erhält.

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Siert 499 – Foto: Markus Neuroth / friesenwiki.de

Neben dem jungen Deckhengst sind auch weitere interessante Pferde in der Auktion gelistet – u.a. kommt die Jerke 434 x Olof 315 P gezogene Beitske van ‘t Oostende Model Sport unter den virtuellen Hammer, mit Unique van de Anne-Rinske Hoeve (Lolke 371 x Heinse 354 P) findet sich darüber hinaus eine Kroon-Stute im Portfolio und mit Gerke J Vb H (Michiel 442 x Monte 378) wird sogar ein Elite-Sporthengst versteigert.

Das komplette Portefeuille findet sich auf der Website des Auktionshauses, die Versteigerung findet am kommenden Sonntag, 11.02.2018 statt.

Levenstotalen 2017 – Statistische Auswertungen

Nachdem die offiziellen Levenstotalen mit der Hengsteninformatie 2018 erschienen sind, wird es Zeit, die Performance der KFPS-Hengste in “alter” Tradition in viele bunte Statistiken zu verpacken :).

Nach den Preferenterklärungen von Olof 315 und insbesondere Norbert 444 stellt sich die Frage, wie es um die aktuellen Preferentschaftspunkte der Top-Hengste bestellt ist, zumal bereits aus dem Vorjahr bekannt ist, dass auch andere Hengste die “magische Grenze” der individuell errechneten Soll-Punktzahl erreicht haben sollten.

Preferentpunkte 2018

Ich habe zur besseren Übersicht die Mindestanzahl von 700 Preferentschaftspunkten mit einer roten Linie markiert und bei den noch nicht preferent erklärten Hengsten die errechnete Soll-Punktzahl (Anzahl registrierter Nachkomen [5-jährig +]*0,51 + 150 Punkte) mit einem grünen Balken neben die tatsächlich bereits erreichten Punkte gestellt (Berechnung ohne Gewähr).

Wie aus der Grafik deutlich ersichtlich, ist es nicht unbedingt logisch nachvollziehbar, warum Onne 376, Doaitsen 420, Jakob 302, Fetse 349 und Andries 415 noch nicht mit dem Preferent-Prädikat ausgezeichnet wurden, obwohl sowohl ihre Soll-Punktzahl als auch ihre tatsächlich erreichten Punkte deutlich über der 700 Punkte-Marke liegen.
Laut Reglement müsste hinsichtlich dieses Umstands eigentlich eine Erklärung des KFPS im NL-PHRYSO erscheinen – man darf also gespannt sein.

In de uitzonderlijke gevallen dat de inspectie reden heeft om af te zien van toekenning, wordt eerst de eigenaar en later in de Phryso de leden hiervan met een uitgebreide onderbouwing en volledige openheid in kennis gesteld.

KFPS-Registratiereglement, Art.13/7

Mit dem Verkauf von Thorben 466 in die USA verlässt wieder ein für die Zucht wertvoller Vererber Europa, auch Tonjes 459 und Date 477 gehen für die kommende Saison zurück in die Vereinigten Staaten und Mewes 438 dürfte bereits in seiner neuen Heimat Südafrika angekommen sein. Grund genug, sich die weltweite Verteilung der KFPS-Deckhengste näher anzusehen.

Hengst nach Land 2018

Derzeit sind 94 Deckhengste (offiziell) aktiv in der Zucht, davon sind 63 in den Niederlanden stationiert, 4 weitere befinden sich in der EU außerhalb NL (darunter der in Deutschland stationierte Maurus 441). Die USA beherbergen (Thorben 466, Tonjes 459 und Date 477 bereits miteingerechnet) 21 KFPS-Deckhengste, in Südafrika sind neben Mewes 438 auch der Top-Vererber Dries 421, GP-Hengst Anders 451 sowie Wierd 409, Tjalf 443 und Fetse 349 aufhältig.

An dieser Stelle möchte ich auch auf den aktualisierten FPI-Hengststammbaum 2018 hinweisen, der einen schnellen Überblick über die direkte Abstammung der aktiven Deckhengste bietet. Die Grafik ist auch im FPI-Hengstregister verlinkt.

Nach den zahlreichen Todesfällen im vergangenen Monat (z.B. Anton 343 P, Ielke 382, Wikke 404) ist es auch interessant, sich mit der aktuellen Alterstruktur der noch lebenden KFPS-Deckhengste näher zu befassen.

Alterstruktur Stand 28-01-2018

Der definitiv älteste noch lebende Deckhengst ist derzeit Ulke 338, der seit 2014 seine Rente genießt – er ist mittlerweile stolze 28 Jahre alt. Möglicherweise wird sein Alter noch vom 1989 geborenen Rypke 321 überboten – bislang wurde über einen eventuellen Tod dieses seit 2009 nicht mehr aktiven (und von Skandalen gebeutelten) Altvererbers nichts veröffentlicht und auch das KFPS führt ihn noch als lebendig, allerdings ist die diesbezügliche Informationslage recht dünn.

Abe 346 wird dieses Jahr 26 Jahre alt, Fetse 349 und Fede 350 feiern 2018 ihren 25. Geburtstag. Mit 23 Jahren folgt darauf der preferente Jasper 366, der kürzlich auf der HK bewies, dass ein Hengst auch in seinem honorigen Alter noch lange nicht zum alten Eisen gehören muss.

Der Altersdurchschnitt der KFPS-Deckhengste liegt derzeit bei 13,52 Jahren, das durchschnittliche Sterbealter (errechnet aus 114 Hengsten mit bestätigtem Todesdatum) liegt bei 17,49 Jahren. Den Altersrekord unter den KFPS-Deckhengsten hält (lt.KFPS-Datenbank) Wybren 236 (1968-2002) mit 34 Jahren, gefolgt von Gerlof 294 (*1984) und Lute 304 (*1986), die beide stolze 30 Jahre alt wurden.

Hohes Alter und lange Deckkarrieren sind neben der Beliebtheit bei den Züchtern ein wichtiger Faktor hinsichtlich des Einflusses, den ein KFPS-Deckhengst auf die Zucht nehmen kann. Neben den gekörten Söhnen, die ein Hengst in die Zucht bringt, sind natürlich auch Anzahl und Qualität seiner Stutnachkommen maßgeblich.

Dahingehend weisen die publizierten Levenstotalen auch die Anzahl der im Stammbuch registrierten Stutnachkommen der einzelnen Hengste und deren Prädikate aus:

Stuten 2018 relativ

An den vordersten 5 Positionen in dieser Topliste nach Anzahl hat sich seit dem Vorjahr nichts verändert, Onne 376 und Beart 411 P haben sich jedoch deutlich weiter nach vorne platziert (ein Trend, der sich wohl noch fortsetzen wird). Besonders eindrücklich ist dabei die Anzahl an höheren Prädikatsstuten (Kroon & Model), die Beart 411 P bislang in die Zucht gebracht hat. Kein anderer Hengst kann ihm darin zur Zeit das Wasser reichen.

Doch auch im prozentualen Bereichen nach Prädikaten finden wir Beart 411 P weit vorne, beim Anteil an Kroon- und Model-Stuten ist er sogar Spitzenreiter unter den Hengsten:

Stuten 2018 prozentual

Züchterliebling Alwin 469 hat sich mit seinen 36 gekörten Töchtern vorläufig noch vor Tsjalle 454 an die Spitze gesetzt. Sein immens hoher Steranteil von 69,44% basiert aber auf einer relativ kleinen Gruppe von Stutnachkommen, somit kann sich dies bereits in der kommenden Körsaison wieder drastisch verändern.

Ein wichtiges Vererbungsmerkmal, das vor allem in den letzten Jahren an Relevanz gewonnen hat, ist die Leistungsveranlagung für den Sport. Das vom KFPS vergebene Sportprädikat und dessen hochwertige Elite-Version zeichnet Pferde aus, die sich durch besonderen Erfolg im Sport hervorgetan haben. Laut Levenstotalen wurden bis Dezember 2017 1259 Sportprädikate und 44 Elite-Sportprädikate an Nachkommen von KFPS-Deckhengsten vergeben – die stärksten Väter in dieser Hinsicht sind in der nächsten Grafik aufgeführt:

Sportnachkommen

Der im Vorjahr verstorbene Fabe 348 P führt – wie schon im letzten Jahr – die Topliste der Leistungsvererber an. Die meisten Elite-Sportprädikate (3) gehen bisher ex aequo auf das Konto seines Sohnes Sape 381, der sich ebenfalls unter den Top-Hengsten in dieser Aufstellung platzieren konnte und auf jenes von Preferenthengst Beart 411, der in der Liste knapp vor seinem Vater Jasper 366 P auf Platz 2 aufscheint.

Mit dieser Bestandsaufnahme der Levenstotalen 2017 starten wir nun bald in die Saison 2018 – die ersten ABFP-Tests laufen bereits und in wenigen Wochen werden auch wieder die ersten Körergebnisse auf ihre Analyse warten. Ich freue mich schon darauf, die deutschsprachige Friesenwelt auch 2018 wieder mit jeder Menge Infos und Wissenswertem zu versorgen :).

Thorben 466 Sport-Elite in die USA verkauft

Wie Stal de Mersken heute via Facebook mitteilte, wird Thorben 466 Sport-Elite (Ielke 382 x Sape 381) in Kürze in den USA seine neue Heimat finden. Er wird bei Black Pearl Friesians in Illinois stationiert sein und soll die amerikanische Friesenzucht bereichern.

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Thorben 466 – Foto: Markus Neuroth / friesenwiki.de

Für die europäische Zucht bedeutet dies einen herben Verlust – Thorben 466 ist der einzige gekörte Sohn des kürzlich verstorbenen Ielke 382 und somit der einzige noch aktive Deckhengst, dessen direkte Linie über Nykle 309 auf Djurre 284 zurückführt. Daneben ist sein Muttervater der für die Zucht überaus wertvolle Sape 381, welcher ebenfalls in den USA stationiert ist. Von Thorben 466 wurden bisher über 570 Fohlen geboren, er gehört damit zu den gefragtesten Deckhengsten der letzten Jahre. Im Juni 2017 war er überdies der erste KFPS-Deckhengst, dem das Elite-Sportprädikat verliehen wurde.

KFPS-Hengsteninformation 2018

Seit gestern ist auf der KFPS-Webseite die “Hengsteninformatie 2018” abrufbar (siehe hier), in welcher neben viel Wissenswertem zu den aktiven KFPS-Deckhengsten auch die CO-Rapporte des Körjahrganges 2017 sowie die Rapporte zu den Abstammungskörungen der im Dezember 2017 gutgekörten Hengste zu finden sind. Die Hengsteninformatie steht derzeit nur auf Niederländisch zur Verfügung, die Rapporte stehen aber in deutscher Übersetzung bereits im Friesenpanorama zur Verfügung. Zu finden sind diese hier oder auch im FPI-Hengstregister.

Eine gewohnt detaillierte (und bunte ;)) Analyse der Levenstotalen wird in Kürze ebenfalls erscheinen.