Das Bewertungssystem des KFPS

Friesenliebhaber, die nicht aus den Niederlanden stammen sind wohl manches Mal irritiert, wenn sie mit dem System des KFPS hinsichtlich der Exterieur- und Bewegungsbewertung konfrontiert sind. Ausdrücke wie “ruim voldoende” und “uitstekend” sind nur wenigen Nicht-Niederländern ein ausreichend geläufiger Begriff und oft ist es für uns nicht einfach, die entsprechenden Begrifflichkeiten mit den vergebenen Noten in Einklang zu bringen.

Dabei ist die Sache nicht so schwierig, wie sie auf den ersten Blick erscheinen mag, das KFPS-Bewertungssystem beruht nämlich auf der in den Niederlanden gebräuchlichen Skala für Schulnoten, welche sich in 10 Teile gliedert.

Im Folgenden möchte ich diese Skala kurz umreissen:

Bewertungssystem NL

Das niederländische Schulsystem verwendet also ein ausgesprochen differenziertes Notensystem zur Leistungsbeurteilung, welches (für Österreicher und Deutsche ungewohnt) auch noch eine umgekehrte Ziffernwertung enthält (im Gegensatz zu NL und der Schweiz ist eine 1 in Österreich und Deutschland die beste zu erreichende Leistung und wird als “Sehr gut” gewertet). Für mich als Pflichtschullehrer im Brotberuf ist diese Form der Leistungsbeurteilung auch pädagogisch durchaus interessant, aber an dieser Stelle möchte ich den Exkurs in Richtung meiner beruflichen Leidenschaft auch schon wieder beenden.

Es sind also diese im Schulsystem gebräuchlichen Noten, welche die KFPS-Jurymitglieder auf Körungen und Fokdagen an die angebotenen Pferde vergeben.

Nun wird ein Pferd aber nicht einfach im Gesamtbild mit einer Note bedacht, vielmehr wird das Tier durch die Jury regelrecht in Teilbereiche “zerlegt”, welcher jeder für sich eine spezifische Note erhalten.
Im Allgemeinen sind diese Teilbereiche:

  • Rassetyp (nl.: rastype)
    Wird ausgemacht durch das allgemeine Erscheinungsbild, den Kopf, die Halsung den Behang und die Farbe.
  • Gebäude (nl.: bouw)
    Betrifft die Halsung (Kopf-Hals-Verbindung, Genick, Ganaschenfreiheit, Halsstellung und -ansatz), Schulter, Brustkasten, Widerrist, Rücken, Lenden, Kruppe und Oberschenkel- und Kruppenbemuskelung.
  • Fundament (nl.: beenwerk)
  • Bewegung (nl.: beweging)
    Im Allgemeinen sind darunter Schritt (stap), Trab (draf) und Galopp zu verstehen, bei Körveranstaltungen werden die Pferde jedoch traditionell nur in Schritt und Trab an der Hand vorgestellt und bewertet.

Dabei müssen sich die Juroren an den vom KFPS ausgegebenen Rassestandard halten, welcher in den Statuten festgelegt ist und de facto das Idealbild des Friesenpferdes umschreibt.

Das Notensystem ist auch bei der Bewertung von Gebrauchsprüfungen (z.B. IBOP, ABFP) gebräuchlich, die zu bewertenden Einzelkategorien unterscheiden sich dem Anlass entsprechend.

Bei Körveranstaltungen erhalten erwachsene Pferde (mindestens 3-jährig), welche zur Aufnahme in das Stammbuch angeboten werden darüber hinaus einen sogenannten ‘lineaire score‘. Dabei werden anhand einer Tabelle 27 lineaire kenmerken (von schlecht bis gut zu bewertende Einzelbereiche) beurteilt, sowie 5 waardeerende kenmerken (zusammenfassende Einschätzung der o.g. Teilbereiche) beurteilt, welche am Durchschnitt der Rassepopulation gemessen werden.
Das dabei von der Jury ausgefüllte Formular erhält der Besitzer des gekörten Pferdes, die Bewertung ist aber auch für KFPS-Mitglieder im Internet abrufbar und findet darüber hinaus Eingang in die Zuchtwertschätzung des jeweiligen Vatertieres.

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Musterformular für die Eintragung des ‘lineaire score’

Diese Beurteilungskriterien bilden neben einigen anderen Anforderungen (z.B. Mindeststockmaß, Freiheit von unerlaubten Abzeichen etc.) die Basis für die weitere Prämierung eines gekörten Pferdes.

Tsjalle 454 PREFERENT!

Im Zuge der Hengstenkeuring 2019 wurde soeben der 13-jährige (!!!) Tsjalle 454 PREFERENT erklärt. Er ist somit der jüngste KFPS-Preferenthengst aller Zeiten.

Im Ring standen mit dem Ausnahmevererber seine drei bislang gekörten Söhne, der ebenfalls sehr gut vererbende Jehannes 484, der 2017 gekörte Tymen 503 und der erst kürzlich gekörte Yme 507.

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Beginn der 1. Besichtigung

Heute um 8:00 Uhr startet in den Niederlanden die 1. Besichtigung von 308 jungen Hengsten, welche sich dem harten Auswahlverfahren der Deckhengstkörung stellen. In dieser ersten Auswahlrunde werden die Pferde auf Straßenbelag an der Hand und freilaufend in der Kooi vorgestellt.
Eine KFPS-Jury wählt im Zuge dieser Exterieur-Beurteilung die geeignetsten Kandidaten aus und verweist diese weiter in die 2. Besichtigungsrunde, die im Zuge der Hengstenkeuring 2019 stattfinden wird.

Die große Anzahl an Köranwärtern wird über den Zeitraum von 4 Tagen begutachtet – heute startet das erste Teilnehmerfeld, hauptsächlich bestehend aus 4- bis 6-jährigen Hengsten. Darunter befinden sich heute auch zwei Hengste der österreichischen Fam. Prexl / Friesen Exklusiv – der Hette 481 x Olrik 383 gezogene Welmer und der von Fam. Prexl selbst gezüchtete Wilko fan Limbach (Bartele 472 x Jasper 366 P).

Das FPI wird zeitnah über die Ergebnisse berichten.

 

Titelfoto: Markus Neuroth / friesenwiki.de

Friesenpanorama goes .com

Ich freue mich, bekannt geben zu dürfen, dass das FPI in Zukunft über die neue Domain friesenpanorama.com zu erreichen ist. Zusätzlich ist die gesamte Seite ab sofort werbefrei gestaltet, in näherer Zukunft wird auch das Layout überarbeitet sowie eine Premium-Sektion integriert, die den kosten- und zeitintensiven Betrieb der Webseite auf lange Sicht finanzieren soll.

Wichtige News und Infos aus der Friesenszene sollen aber auch weiterhin kostenfrei zur Verfügung stehen.

 

“Friesen-Journal” offenbar doch noch existent

Zu später Stunde kurisert heute eine Richtigstellung der Information bzgl. Einstellung der Zeitschrift “Friesen-Journal” auf Facebook. Darin beklagt sich die Schwester des Verlegers über einen angeblichen “Shitstorm” und insinuiert eine bewusste Falschdarstellung, von der ich mich an dieser Stelle auf das Schärfste distanziere.

Die im FPI erschienene Meldung basiert auf Informationen der Website pferdekult.de sowie zahlreichen Anfragen und Beschwerden von Lesern / Abonnenten, welche sich darüber beklagen, trotz bezahlter Abonnements seit z.T. geraumer Zeit keine Lieferungen des Blattes mehr zu erhalten.

Dazu einige (anonymisierte) Facebook-Zitate:

Stellungnahmen FJ verpixelt

Eine schriftliche Anfrage via E-Mail bzgl. der Einstellung des Blattes durch das FPI wurde nicht beantwortet, darüber hinaus ist die offzielle Webpräsenz des “Friesen-Journals” seit einiger Zeit nicht mehr erreichbar.

Die Anwürfe hinsichtlich “Fake-News” und “unseriöser Berichterstattung” weise ich als redaktionell Verantwortlicher des FPI somit zurück – auch wenn sich die Meldung offenbar als inkorrekt erwiesen hat.

R. Blach
Redaktion Friesenpanorama International

 

6 Hengste bestehen ihre Abstammungskörung

Wie das KFPS überraschend bereits heute bekannt gab, wurden 6 Hengste auf Basis ihrer Nachkommen definitiv gutgekört – dies betrifft die jungen Vererber Wybren 464, Alke 468, Bikkel 470, Aarnold 471, Bartele 472 und Epke 474. Für Aarnold 471 bedeutet dies vorerst eine vorläufige Gutkörung, von ihm müssen erst noch die vollen geforderten 40 Nachkommen auf Körveranstaltungen begutachtet werden.

Die mit der Nachkommenkörung einhergehende Neuberechnung der Zuchtwerte wird in Kürze auch im Hengstregister des FPI abrufbar sein.

Sporterfolge auch für Uldrik 457

Man hörte in letzter Zeit häufig Fragen und Vermutungen, warum Uldrik 457 (Dries 421 x Tsjerk 328 P) noch kein Sportprädikat hätte und auch sonst im Sport nicht viel von sich reden machen konnte. Mancher vermutete gar, der Hengst würde verletzungsbedingt ganz aus dem Sport ausscheiden.

Nun aber konnte er das Gegenteil beweisen, als er am 02.09. in Drogeham / NL mit Lambertus Huckriede an den Leinen zum Reserve-Kampioen der Deckhengste vor der Sjees gekürt wurde. Der Sieg ging erneut an den Titelverteidiger Eise 489 (Maurits 437 x Olof 315).

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Uldrik 457 – Foto: Markus Neuroth / friesenwiki.de

Auch für Uldriks Nachkommen war es ein erfolgreiches Wochenende – während Kanjer ter Meer sich den holländischen Staatsmeistertitel im Dressursport sicherte, wurden auf den Körungen in Vorden (NL), Wahrendorf (DE) und Stadl-Paura (AT) viele erfolgreiche Uldrik-Kinder vorgestellt. Champion der Stutfohlen in Österreich wurde z.B. Daylight von Lungau (Uldrik 457 x Onne 376), ein Hengstfohlen in NL wurde ebenfalls mit einer 1. Prämie bedacht. Zusätzlich regnete es einige Sterprädikate für Uldrik-Nachkommen, darunter auch für die hochelegante Thalia fan Limbach (Uldrik 457 x Jerke 434) von Fam. Prexl / Friesen Exklusiv.

 

CO-Rapport Wytse 462

Name: Wiebe K.
Datum des Rapports: 15.10.2010

Exterieur

Rassetyp
Wiebe K. ist ein rassetypischer Hengst. Sein Kopf ist sehr ausdrucksstark, die Halsung ist ausreichend lang und in der Oberlinie schön geformt, zeigt aber eine Tendenz zum Unterhals.  Der Hengst hat viel Behang.

Gebäude
Wiebe K. ist ein korrekt und etwas kompakt gebauter Hengst. Die Kopf-Hals-Verbindung ist etwas schwer. Die Vorhand ist ausreichend lang und die Schulter ist korrekt geformt. Der Hengst verfügt über eine schön geformte Oberlinie. Die Krupp ist gut ausreichend lang und korrekt gelegen.

Fundament
Die Hinterhand ist korrekt gestellt. Das Fundament ist hart und trocken, die Hufe sind hinten etwas klein.

Leistungsprüfung

Trainingsrapport
Wiebe K. ist ein freundlicher, manchmal etwas spanniger Hengst. Bei seiner Anlieferung war der Hengst etwas wenig bemuskelt und zeigte einen nennenswert stark entwickelten Unterhals. Dies hat sich im Zuge der Leistungsprüfung verbessert. Wiebe hat manchmal etwas Mühe damit, seine Oberlinie anzuspannen. Er hat viel Vorwärtsdrang. Sowohl unter dem Sattel als auch vor dem Wagen fällt sein aktiver Hinterhandgebrauch auf.

Schritt
Der Schritt ist raumgreifend, kraftvoll und taktsauber. Der Hengst zeigt im Schritt viel Körpergebrauch.

Trab
Der Trab ist geräumig. Unter dem Sattel sollte sich der Hengst dabei noch etwas mehr auf der Hinterhand tragen. Vor dem Wagen wird die Hinterhand weit unter den Schwerpunkt gebracht. Die Vorhand greift weit nach vorne.

Galopp
Der Galopp wird raumgreifend gesprungen, sollte aber etwas kräftiger, besser balanciert und getragener sein. Der Hengst sollte dabei noch stärker aufwärts galoppieren.

Veranlagung als Reitpferd
Wiebe K. verfügt unter dem Sattel über drei ausreichend gute bis gute Grundgangarten. Unter Berücksichtigung seiner Fortschritte im Laufe der Leistungsprüfung kann festgestellt werden, dass der Hengst über eine gute Veranlagung als Reitpferd verfügt. Er sollte sich hinsichtlich des Körpergebrauchs noch etwas verbessern.

Veranlagung als Fahrpferd
Vor dem Wagen zeigt Wiebe K. – vor allem durch seinen guten Trab und seinen sehr guten Schritt – viel Talent. Die Hinterhand wird gut unter den Schwerpunkt gebracht, sollte aber noch tragender werden. Der Hengst verfügt über ausreichend Front und eine gut ausreichende Haltung. Die Vorhand hat eine ausreichend gute Aktion und wird ausreichend gut nach vorne gesetzt. Der Hengst beweist guten Vorwärtsdrang.

Endbeurteilung Leistungsprüfung
Wiebe K. hat sich im Laufe der Leistungsprüfung auf auffallend starke Weise verbessert und sich zu einem vielseitigen Gebrauchspferd entwickelt.

Endbeurteilung
Wiebe K. ist ein Hengst mit ausreichend gutem Exterieur und einer starken Abstammung. Er hat sich im Laufe der Leistungsprüfung in stark positivem Sinn zu einem vielseitigen Gebrauchspferd entwickelt. Deshalb wird der Hengst unter dem Namen WYTSE 462 in das Stammbuch eingetragen.

Gebrauchsempfehlung
Wytse 462 kann einen positiven Beitrag zur Zucht vielseitiger Gebrauchspferde liefern. Er kann vor allem den Schritt verbessern. Durch seinen Vater Arjen 417 bringt er darüber hinaus Blut aus weniger verbreiteten Linien in die Zucht. Wytse 462 soll idealerweise mit großzügig linierten Stuten eingesetzt werden.

Mutterrapport
Die Mutter von Wytse 462 ist die 11-jährige Sterstute Wilinda K., welche auf Basis ihrer ersten 4 Nachkommen (von vier verschiedenen Vätern) mit dem Preferent-Prädikat ausgezeichnet wurde. Wilinda K. wurde kürzlich besichtigt:
Wilinda K. ist eine Stute mit ansprechendem Kopf, einer ausreichend langen Halsung und ausreichend viel Behang. Ihre Schulter zeigt eine korrekte Lage, der Rücken ist leicht gesunken und schließt über eine korrekte Lendenpartie gut an die Krupp an. Die Kruppe ist abfallend und ausreichend lang. Die Stute zeigt ein ausreichend langes Vorderbein und ist etwas abwärts gebaut. Die Hinterhand ist von ausreichend guter Qualität, steht aber etwas kuhhessig. Die Köten sind etwas kurz, die großformatigen Hufe sind gut geformt. Der Schritt ist raumgreifend und ausreichend kraftvoll. Der Trab ist taktsauber, hat aber einen etwas hohen Rhythmus. Die Stute ist etwas bodeneng. Wilinda K. hat sich gut gehalten.

 

CO-Rapport Tsjalle 454

Hengst: Tsjalf fan Fjildsicht
Datum des Rapports: 14.11.2009

Leistungsprüfung

Trainingsrapport
Tsjalf fan Fjildsicht ist ein freundlicher, aufmerksamer Hengst. Er ist schnell etwas verspannt in der Oberlinie, dies hat sich aber im Laufe der Leistungsprüfung verbessert. Durch Verspannungen ist auch der Bewegungsrhythmus – vor allem im Schritt – manchmal etwas hoch. Tsjalf zeigt sich viel Einsatzwillen und Vorwärtsdrang, er gibt seinen Trainern ein gutes Gefühl. Inbesondere vor dem Wagen fällt der Hengst positiv durch seine Haltung und den Gebrauch der Hinterhand auf.

Schritt
Der Schritt ist taktsauber und aktiv, sollte aber mehr Raumgriff vorweisen. Während der Leistungsprüfung hat sich dieser Punkt sehr deutlich verbessert.

Trab
Im Trab zeigt Tsjalf einen guten Hinterhandgebrauch mit viel Abdruck und Beugung. Unter dem Sattel ist der Bewegungsrhythmus an der Obergrenze. Vor dem Wagen beweist der Hengst mehr Balance im Körpergebrauch. Die Vorhand wird raumgreifend nach vorne gesetzt.

Galopp
Der Galopp wird gut gesprungen, der Hengst beweist dabei eine ausreichend gute Selbsthaltung. Der Bewegungsrhythmus ist etwas hoch.

Veranlagung als Reitpferd
Tsjalf beweist eine ausreichend gute Veranlagung als Reitpferd. Im Schritt fehlt es ihm an Raumgriff und der Bewegungsrhythmus ist etwas hoch. Positiv zu bemerken ist der Hinterhandgebrauch, die raumgreifend nach vorne gesetzte Vorhand und die schöne Haltung. Der Hengst sollte sich unter dem Sattel mehr durch den Körper bewegen.

Veranlagung als Fahrpferd
Tsjalf zeigt vor dem Wagen eine gute Veralagung. In der Dressuranspannung fehlt es ihm im Schritt an Raumgriff, der Hinterhandgebrauch ist hingegen sehr gut. Im Tuig imponiert der Hengst durch seine schöne Front und seine mit sehr viel Aktion und Raumgriff nach vorne gesetzt Vorhand. Dabei sollte er sich noch etwas mehr setzen.

Endbeurteilung Leistungsprüfung
Tsjalf hat sich im Zuge der Leistungsprüfung positiv entwickelt. Er hat dabei gut ausreichende Anlagen als Reitpferd und gute Anlagen als Men- und Tuigpaard bewiesen.

Endbeurteilung
Tsjalf ist ein Hengst mit gutem Exterieur und einer starken Abstammung. Er hat während der Leistungsprüfung eine gute Veranlagung als Gebrauchspferd bewiesen, wobei vor allem seine Leistung als Showfahrpferd sehr positiv zu erwähnen ist. Er wird deshalb unter dem Namen TSJALLE 454 in das Stammbuch eingeschrieben.

Gebrauchsempfehlung
Tsjalle 454 soll idealerweise mit gut entwickelten, lang linierten Stuten zum Einsatz kommen. Er kann positiv hinsichtlich des Rassetyps wirken und kann insbesondere zur Verbesserung des Hinterhandgebrauchs bei Stuten mit einer etwas trägen Hinterhand eingesetzt werden. Er sollte nicht mit Stuten mit kurzer Schrittaktion zur Verwendung kommen, vor allem für Züchter von Tuigpaarden ist Tsjalle 454 aber eine große Bereicherung.