Am vergangenen Wochenende präsentierte sich der zum CO 2017 angewiesene Milan fan Stal Bellefleur (*2012, Norbert 444 x Beart 411) im Zuge des Noordelijke Tuigpaardendag in Luttenberg, NL erstmals in einem Tuigbewerb und erhielt äußerst wohlwollende Kritiken. Mit Robbie van Dijk an den Leinen bewies er eindrucksvoll seine spektakuläre Veranlagung in dieser Disziplin. Milan fan Stal Bellefleur war bereits 2015 zur CO zugelassen worden, verließ diesen jedoch frühzeitig, 2016 startete er trotz Anweisung zum CO nicht.
Milan fan Stal Bellefleur auf der HK 2015 – Foto: Markus Neuroth / friesenwiki.de
Ebenfalls am vergangenen Wochenende lieferte außerdem die in Deutschland gezüchtete Mira-Viktoria vom Lindenbaum tolle Ergebnisse in der Dressuranspannung. Die 2004 geborene Modelstute (Tsjalke 397 x Feitse 293 P) konnte mit Susan Bouwman-Wind an den Leinen ihre letzten notwendigen Punkte für den Erhalt des Sportprädikats holen. Ein großer Erfolg für ihre Züchter (M. Lindner & U. Baumgartner aus Deutschland) und Besitzer (P. Jung & I. Hafner-Jung aus Österreich)!
Nachdem ich mich ja in letzter Zeit sehr intensiv mit der Theorie in Sachen Friesen auseinandergesetzt habe, wurde es für mich dringend wieder einmal Zeit, mich den Pferden in praktischer Weise zu widmen :).
Ein äußerst schöner Anlass dafür war mein Foto-Besuch bei Familie Prexl und ihrer Friesenzucht ‘fan Limbach’, im schönen Mostviertel in Niederösterreich.
Claudia und Perry Prexl widmen sich seit vielen Jahren leidenschaftlich der niederländischen Rasse und gehören mit zu den Wegbereitern des Erfolges der Friesen in Österreich. Ihre Sporthengste sind mittlerweile wohlbekannt, gehören sie doch zu den ganz wenigen Friesen, die auf internationalem Niveau erfolgreich im Grand Prix laufen.
Doch auch in der Zucht beweisen sie immer wieder außerordentliches Geschick – die österreichischen Fohlenchampions der letzten beiden Jahre stammen aus ihrer Zucht und die erste Generation der ‘fan Limbach’-Friesen ist mittlerweile zu außerordentlich schönen Jungpferden herangewachsen. Dass dazu im Jahr 2015 noch ihr Hengst Epke als Erryt 488 gutgekört wurde, ist ein weiteres Highlight.
Mit großer Vorfreude trat ich also den Weg ins Mostviertel an und wurde nicht nur mit großer Gastfreundschaft und wunderschönen Pferden, sondern auch mit echtem Kaiserwetter empfangen.
Einige Pferde und Bilder meines überaus schönen Shooting-Tages möchte ich meinen lieben Lesern nicht vorenthalten ;).
Als erstes Pferd des Tages hatte ich die wunderschöne Noblesse fan Limbach vor der Linse. Die Jerke 434-Tochter wurde 2012 als erstes Fohlen bei Fam. Prexl geboren, sie stammt aus der Jasper 366 P-Tochter Shylo fan de Honingbeek, einer 1. Prämie Sterstute, die im Rahmen der CK 2014 voorl. Kroon erklärt wurde.
Für mich war es eine sehr große Freude, diese Stute, die ich schon als Fohlen gekannt habe, wiederzusehen und dabei festzustellen, wie toll sie sich entwickelt hat. Aus dem 1. Prämie-Stutfohlen ist eine fantastische Jungstute geworden, die sowohl optisch als auch charakterlich verzaubert.
Mit Liekele V. van de Miedwei hatte ich einen Ster-Sohn von einem meiner persönlichen Lieblingshengste vor der Kamera. Der äußerst schicke Uldrik 457-Sohn stammt aus der sterpreferenten Wiefkje V. (Jelte 365 x Leffert 306 P), die u.a. die Hengstmutter von Sjouke 453 ist. Der als Fahrpferd im Pavo Fryso-Bewerb erfolgreiche Liekele imponierte nicht nur durch sein schönes Exterieur, sondern auch durch seinen goldenen Charakter. Ein echtes Kuscheltier :).
Abschließend wurde mir dann noch ein weiterer “alter Bekannter” zum Shooting gebracht. Hielke van ‘t Grupje (* 2010, Reinder 452 x Ster Pref. v. Oege 267 P) lebt schon mehrere Jahre als besonderer Liebling bei Fam. Prexl und ist ein verlässliches und optisch überaus ansprechendes Fahr- und Reitpferd. Im Schnee ließ sich der Sterhengst nicht lumpen und bewies eindrucksvoll die unglaubliche Schönheit, die einem Friesenpferd inne wohnt.
Mein herzlicher Dank geht an Claudia und Perry Prexl / Friesen Exklusiv für ihre immer wieder erwiesene Gastfreundschaft und die Bereitstellung der wunderschönen Fotomodelle :).
Rassetyp
Epke ist ein ausreichend rassetypischer Hengst, der klassisch gebaut ist. Er hat eine etwas horizontal gestellte Halsung, die schön geformt ist. Der Kopf hat genügend Ausdruck, Epke hat ausreichend viel Behang und ist schwarz gefärbt.
Gebäude
Epke verfügt über gute Linien mit einer korrekten Oberlinie und starken Anschlüssen. Er steht gut im Rechtecksmodell. Epke ist horizontal gebaut mit einer gut gewinkelten Schulter, die Kruppe ist lang und zeigt die gewünschte Form.
Fundament
Das Fundament präsentiert sich mit genügend Qualität und korrekt geformten Hufen. Das rechte Vorderbein steht leicht zehenweit, die Hinterhand ist korrekt gestellt.
Trainingsrapport
Epke ist ein freundlicher und aufmerksamer Hengst. Er wurde bereits gut geritten und gefahren angeliefert und wurde vor der HLP erfolgreich im Dressursport herausgebracht (Anm. d. Red.: in Österreich durch Ralph Buchberger von Friesen Exklusiv, Fam. Prexl!). Epke fällt vor allem durch seine elegante Bewegungsmechanik auf, er zeigt im Gebrauch eine gute Selbsthaltung und viel Balance. Er ist sehr rittig und zeigt viel erwünschten Vorwärtsdrang. Er gibt dem Reiter/Fahrer ein sehr gutes Gefühl.
Schritt
Der Schritt ist taktrein, raumgreifend und wird gut durch den Körper geführt. Die Hinterhand könnte eine aktivere Beugung zeigen.
Trab
Epke trabt raumgreifend, kräftig und ausreichend geschmeidig. Die Hinterhand tritt dabei gut unter den Körperschwerpunkt, der Hengst kann seinen Rahmen gut erweitern.
Galopp
Der Galopp wird ausreichend bergauf gesprungen und zeigt sich kraftvoll, mit viel Balance und Geschmeidigkeit. Epke könnte sich dabei noch etwas besser auf die Hinterhand setzen.
Veranlagung als Reitpferd
Epke verfügt über drei gute Grundgangarten. Er beweist eine schöne Haltung und viel Balance in der Bewegung. Im Gebrauch zeigt er viel Einsatzwillen und ist sehr rittig. Er ist fein zu reiten und kann seinen Rahmen gut erweitern.
Veranlagung als Fahrpferd
Epke zeigt in der Anspannung eine ausreichende Selbsthaltung, sollte sich aber stärker aufrichten. Als Dressurfahrpferd beweist er gut ausreichende Geschmeidigkeit und genügend Schwebephase. Die Hinterhand wird dabei gut unter den Körper gesetzt und das Vorderbein greift weit genug vor. Sein Einsatzwille fällt besonders positiv auf.
Vor dem Showagen fehlt es Epke an der nötigen Aufrichtung und er verspannt sich etwas in der Oberlinie. Die Vorderhand sollte im Showfahren mehr Raumgriff nach vorne zeigen.
Beurteilung Leistungsprüfung
Epke hat in der Leistungsprüfung viel Veranlagung als Reitpferd und ausreichend Talent als Dressurfahrpferd bewiesen. Vor dem Showwagen zeigt er weniger Talent.
Endbeurteilung
Epke verfügt über eine klassische Blutführung mit ausreichend guter Qualität. Er beweist ein gutes Exterieur mit genügend Rassetyp.Der Hengst hat sehr viel Talent als Dressurpferd bewiesen und zeigt in der Dressuranspannung eine ausreichend gute Veranlagung. Auf Basis hiervon wird Epke unter dem Namen ERRYT 488 in das Stammbuchregister eingeschrieben.
Mutterrapport
Allgemein
Die Mutter von Erryt 488 ist die 12-jährige Lieke Naomie, eine Tochter von Sytse 385. Der Allgemeinzustand der Stute ist gut, sie hat sich ausreichend gut gehalten. Die Stute zeigt in der Färbung ein schönes schwarz und ausreichend viel Behang.
Gebäude
Der Kopf ist ausreichend ansprechend, mit einer leichten Kopf-Hals-Verbindung. Die Halsung steht etwas horizontal, die Schulter ist ein klein wenig zu steil geformt und der Rücken zeigt sich leicht gesunken, wobei der Anschluss an die Lenden stärker sein dürfte. Form und Lage der Krupp sind ausreichend gut, ingesamt könnte die Kruppe etwas länger sein.
Fundament
Das Vorderbein ist etwas kurz, insbesondere der Unterarm sollte länger sein, darüber hinaus sind die Vorderbeine etwas unterständig. Die etwas gerade Hinterhand ist ausreichend trocken, die Hufe sind genügend entwickelt.
Schritt
Der aktive, raumgreifende Schritt ist von vorne gesehen etwas eng.
Trab
Der Trab ist ausreichend raumgreifend und kraftvoll, von vorne gesehen trabt die Stute etwas eng.
Von Lieke Naomie sind 6 Nachkommen registriert. Neben Erryt 488 haben noch zwei weitere ihrer Söhne das Sterprädikat erhalten, eine Stute wurde ohne Prämie in das Stammbuch aufgenommen.
Die Großmutter ist eine 2.Prämie-Sterstute von Ygram 240 und wurde mit 4 Sterstuten von insgesamt 9 Nachkommen preferent erklärt.
Von der Urgroßmutter, der 2.Prämie-Sterstute Bouwke (v. Lammert 260 P), sind lediglich 4 Nachkommen registriert, von denen 2 das Sterprädikat tragen. Die weitere Mutterlinie führt über eine Sterstute von Jetse 225 zu einer Sterstute von Yke 206.
Gebrauchsempfehlung
Erryt 488 ist ein Hengst, der verbessernd auf die Arbeitseinstellung und die Eignung als Reitpferd wirken kann. Bezüglich der Bewegung kann er den Trab und den Galopp positiv beeinflussen. Erryt 488 sollte in Anbetracht seiner klassischen Blutführung mit Stuten verwendet werden, die selbst ausreichend Rassetyp ausstrahlen.
Die Hengstenkeuring 2017 steht vor der Tür und somit auch die 2. Besichtigung der jungen Deckhengstanwärter. Exakt 100 Hengste wurden dafür im Zuge der 1. Besichtigung im Dezember des Vorjahres angewiesen, welche nun röntgenologisch und hinsichtlich ihrer Spermaqualität überprüft wurden. 82 der Köranwärter haben diese Überprüfungen bestanden und dürfen nun definitiv an der 2. Besichtigung am 12. Januar 2017 in Leeuwarden teilnehmen.
Die Hauptzulieferer unter den Vätern bleiben Tsjalle 454 und Epke 474, wobei auffällig ist, dass nur 12 von 16 ursprünglich angewiesenen Tsjalle 454-Söhnen die veterinärmedizinische Gutkörung bestanden haben und er somit nun mit Epke 474 gleichauf liegt.
Von Alke 468 und Norbert 444 wurden jeweils 3 Söhne nicht zugelassen, Aarnold 471 verliert durch die veterinärmedizinische Überprüfung 2 angewiesene Deckhengstanwärter.
Mit der Liste der zugelassenen Köranwärter wurden auch die geschätzten Zuchtwerte der jungen Hengste veröffentlicht. In der unten stehenden Grafik sind alle Teilnehmer mit einem geschätzten Total-Zuchtwert über 106 aufgelistet.
Spannend bleibt es weiterhin für die österreichischen Friesenfans – Timo R. (Bartele 472 x Beart 411 P) im Besitz von Fam. Prexl aus NÖ ist weiterhin im Rennen!
Die komplette List der startberechtigten Jungehengste ist auf der KFPS-Webseite abrufbar.
Zwar sind noch nicht alle IBOP-Ergebnisse aus 2016 online (es fehlen viel der Auslandsprüfungen), nichtsdestotrotz weisen die Bewertungslisten für 2016 bereits einige besonders nennenswerte Leistungen aus. Im Folgenden ein kurzer Überblick.
Rijproef – Reitpferdeprüfung Bislang sind die Ergebnisse von 131 Reitpferdeprüfungen im Zuge der IBOPs 2016 online.
Mit phänomenalen 86, 5 Totalpunkten führt bislang der in Südafrika stehende Sterhengst Orlando van Doorndraai (Bb I Vb Ster v. Tjalf 443 x Kroon v. Friso fan S. Vb H Sport) die Ergebnisliste an – ganze fünf Mal erhielt er in seiner Prüfung die Note 8, u.a. in allen drei GGA!
Auf Platz 2 findet sich der Wobke 403-Sohn Casper fan Marijke Rb Ster Sport, der mit 84,5 Totalpunkten ebenfalls eine fantastische Prüfung ablegte.
Platz 3 geht bisher an die Kroonstute Gaya fan ‘e Grupstal (Norbert 444 x Sape 481), die 83,5 Totalpunkte erreichen konnte und damit die erfolgreichste Stute in der Rangliste ist. Sie legte ihre Prüfung im deutschen Timmel ab und wurde im Zuge der CK mit dem definitiven Kroon-Prädikat ausgezeichnet.
Eine weitere Kroonstute findet sich auf Platz 4 – die Beart 411-Tochter Marleen van Formerum erreichte im niederländischen Wergea 82,5 Punkte in der Reitpferdeprüfung.
Darüber hinaus findet sich auch eine alte Bekannte aus Österreich in den Ergebnislisten – die österreichische Vize-Kampioene 2015, Metske van ‘t Speyksbosch (Norbert 444 x Beart 411 P), konnte ihr in Stadl-Paura erhaltenens Kroonprädikat mit 79 Totalpunkten bestätigen! Herzlichen Glückwunsch an ihren Besitzer Peter Lackner aus Filzmoos.
Menproef – Dressurfahrprüfung Mit 41 Ergebnissen ist die Menproef offenbar bedeutend weniger beliebt bei den Friesenhaltern und -züchtern. Doch auch hier stachen einige Pferde durch überaus positive Leistungen hervor.
Das beste Ergebnis in der Menproef lieferte bislang der Dries 421 x Ulke 338 gezogene Mozart fan Hickaerd Vb H ab – er erreichte 82,5 Totalpunkte vor dem Dressurwagen.
Die Kroonstute Nelia L. (v. Norbert 444) liegt mit 82,0 Totalpunkten auf Rang 2, gefolgt von Hiltsje fan de Geastdyk Kroon Sport (v. Ulke 338) mit 81,0 Punkten.
Mit jeweils 80,5 Totalpunkten teilen sich zwei weitere Kroonstuten den 4. Platz ex aequo – Mila fan Stal Bellefleur (v. Norbert 444) und Mayke B. (v. Tsjalle 454).
Auch in dieser Rubrik konnte sich eine Teilnehmerin in österreichischem Besitz profilieren – Imke van ‘t Maarssens Veen (v. Mewes 438) erreichte mit 77,0 Totalpunkten ihr definitives Kroonprädikat. Sie ist nach Detsje R. (v. Loadewyk 431) bereits die zweite (!) Kroonstute im Besitz der Fam. Mangweth aus Tirol (Friesen vom Goldseehof).
Tuigproef – Showfahrprüfung
Diese Rubrik hat 2016 bislang nur 6 Prüfungsergebnisse vorzuweisen, von denen nur eines über 80 Punkten liegt. Die Kopfposition geht mit 80,5 Totalpunkten dafür aber an eine sehr bekannte Stute – die Andries 415-Tochter Elisabeth M. Kroon, ihres Zeichens Kampioene der CK 2012.
Dass Friesen insbesondere auf den Dressurplätzen auch außerhalb Hollands schon lange keine Eintagsfliegen mehr sind, ist kein Geheimnis.
Doch gerade in Österreich findet sich eine zwar kleine, aber qualitativ dafür umso eindrucksvollere Schar dieser schwarzen Sportler.
Dass die österreichische Friesenzucht mit einem sehr hohen Qualitätslevel aufwarten kann, beweist sich Jahr für Jahr auf der gerade stattgefundenen Zuchtschau in Stadl-Paura. Doch nicht nur die Ergebnisse dort sprechen für die große Kompetenz der österreichischen Züchter und die Qualität ihrer Pferde.
Das KFPS hat kürzlich eine Indexliste mit den besten Stuten hinsichtlich Exterieur-Fokwaarden veröffentlicht – unter den darin gelisteten 270 Topstuten finden sich gleich mehrere Pferde in österreichischem Besitz und/oder aus der österreichischen Zucht.
Im Zuge der Friesenzuchtschau 2016 wurden gleich 3 Mitglieder der FFÖ geehrt, denen es gelungen ist, mit ihren Friesen das begehrte Sport-Prädikat zu erreichen.
Brigitte Horky-Haas erreichte die Auszeichnung auf ihrem Wallach Floris van Diphoorn (*2007 v. Time 398), Brigitte Kurka erzielte die notwendigen Ergebnisse auf ihrer Stute Lientje van ‘t Wilbroek (Sape 381 x Sierk 326).
Schließlich wurde auch noch Ralph Buchberger geehrt, der seines Zeichens zu den erfolgreichsten Friesenreitern Europas zählt.
Als Bereiter im Stall Prexl präsentiert er die Friesen der Fam. Prexl bis in die höchsten Klassen des Dressursports. Das Sportprädikat erreichte er mit Wirdmer fan ‘e Boppelannen Ster (*2007, Beart 411 pref. x Jillis 301), Zen ‘fan Panhuys’ Ster (*2007, Dries 421 x Fabe 348 pref.) und dem damals noch Epke genannten Erryt 488 (* 2009, Meinse 439 x Sytse 385), der 2015 als Stammbuchhengst gekört wurde.
v.l.n.r.: Perry Prexl, Ralph Buchberger, Claudia Prexl, Pieter Bergsma, Brigitte Horky-Haas, Brigitte Kurka, Louise Hompe
Ralph Buchberger auf Wirdmer fan’e Boppelannen Ster Sport (Beart 411 P x Jillis 301)
Am Sonntag, den 04.09.2016 ging die alljährliche Zuchtschau der Friesenfreunde Österreich und damit ein Fixstern der österreichischen Friesenszene über die Bühne.
Im Vergleich zu den letzten Jahren waren die Meldezahlen leider etwas gering ausgefallen, insgesamt waren 29 Pferde zur Körung gemeldet, 3 weitere sollten in der IBOP starten.
Als Richter fungierten zwei hochverdiente Größen des KFPS, zum einen Fr. Louise Hompe, ihres Zeichens seit 1985 Körmeisterin des KFPS und selbst erfolgreiche Friesenzüchterin (Stal fan ‘e Grupstal). Zum anderen reiste Hr. Pieter Bergsma aus Holland an, der bereits seit 43 Jahren Friesenpferde auf Körungen richtet.